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Druckluft-Kompressoren

Welche Maßnahmen den Energieverbrauch von Druckluft-Kompressoren senken helfen

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Welcher Druck wird gebraucht?

Danach richtet sich die Wahl des Kompressors. Beispielsweise hat Aerzener die Rotorenprofile seiner Delta Screw 5-Schraubenverdichter auf die Anforderungen verschiedener Druckbereiche ausgerichtet, sodass sowohl für Niederdruckanwendungen bis 2 bar als auch für höhere Drücke bis 3,5 bar energetisch effiziente Verdichtertypen zur Verfügung stehen. Zwei unterschiedliche Auslassöffnungen je Rotorprofil erhöhen die Effizienz, indem sie abhängig von Druck und Volumenstrom die innere Verdichtung verbessern. Im Niederdruckbereich bedeutet das nach eigenen Angaben Energieeinsparungen von über 20 Prozent.

Unabhängig von der Art des Verdichters ist besonderes Augenmerk auf den Wirkungsgrad des Kompressorantriebs zu richten. Warum, erklärt Jürgen Hütter, Leiter Produktmarketing bei Boge: „Eine Wirkungsgradsteigerung beim Antriebsmotor rechnet sich sehr schnell, und der Anlagenbetreiber erhält einen signifikanten Kostenvorteil in seiner Produktion, der sich schnell in einen Wettbewerbsvorteil ummünzen lässt.“ Die VDMA-Fachabteilung Drucklufttechnik verdeutlicht dies in ihrem Innovationslexikon der Drucklufttechnik anhand konkreter Zahlen: Ein 30 kW-Eff1-Motor mit einem Wirkungsgrad von 93,2 Prozent kann gegenüber einem 30 kW-Eff2-Motor mit 91,4 Prozent Wirkungsgrad bei 4000 Betriebsstunden und 0,10 Euro pro Kilowattstunde in einem Jahr mehr als 200 Euro einsparen. Über den Lebenszyklus betrachtet und bei Antriebsleistungen bis 1000 kW steckt deshalb in einem effizienteren Antrieb – auch wenn er in der Anschaffung zunächst teurer ist – beträchtliches Sparpotenzial.

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