Schlammspiegelmessung

Ultraschall-Schlammspiegelmessung in Kläranlagen – das sind die Vorteile

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Die Veränderungen der Beckenwerte werden in der zentralen Schaltwarte der Kläranlage Waßmanndorf aufgezeichnet. Diese werden zurzeit über ein 4…20 mA-Signal weitergeleitet. Der Messumformer CM44x bietet aber für zukünftige Veränderung alle Möglichkeiten. Denn durch den modularen Aufbau kann er einfach auf die neuen Anforderungen erweitert werden. Dabei können zusätzliche Ein-und Ausgänge sowie Relais ergänzt werden. Auch bei der Datenübertragung zur Schaltwarte kann der Messumformer jederzeit um Profibus DP und Modbus TCP ergänzt werden. Dabei ist ein Ethernet-Modul immer dabei, was ein Maximum an Flexibilität bietet.

Was bringt die Zukunft?

In Zukunft könnten die Daten des Turbimax-Sensor CUS71D in einer Automatisierung eingebunden werden, damit das Schlammniveau durch Steigerung oder Verringerung der Rückschlammmengen reguliert wird. Dadurch entstünden auch eine verbesserte Bewirtschaftung jedes einzelnen Beckens und die Sicherheit, dass die Biomasse, die sich am Nachklärbeckenboden sammelt, nicht über einen hydraulischen Stoß aus der Anlage geschwemmt wird. Die Erkennungsmöglichkeit von Schlammüberläufen wird so zusätzlich verbessert.

Das alles in Summe hat die Berliner Wasserbetriebe dazu veranlasst, die weiteren zehn Nachklärbecken in der Kläranlage Waßmannsdorf mit der Turbimax CUS71D Schlammspiegelmessung in Verbindung mit dem Liquiline CM44x auszustatten – im Sinne des Gewässerschutzes für Berlin und Brandenburg.

* Der Autor ist Produktmanager Analysenmesstechnik, Endress+Hauser Messtechnik GmbH+Co. KG, Weil am Rhein.

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