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Überfüllsicherung nach dem Wasserhaushaltsgesetz

Überfüllsicherung: So bringen Sie Sicherheit und Umwelt in Einklang

| Redakteur: Jörg Kempf

Das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) fordert an Behältern für wassergefährdende Stoffe eine Überfüllsicherung, deren Funktion in regelmäßigen Abständen zu überprüfen ist. Der Zeit- und Kostenaufwand für diese Prüfung hängt stark von der Auswahl der Überfüllsicherung ab. Lesen Sie, wie sich der Aufwand minimieren lässt.

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Das Komplettpaket enthält u.a. die professionelle Berechnung der Ansprechhöhe und Auslegung der Feldgeräte nach WHG mit dem softwaregestütztem Berechnungstool. (Bild: Endress + Hauser)
Das Komplettpaket enthält u.a. die professionelle Berechnung der Ansprechhöhe und Auslegung der Feldgeräte nach WHG mit dem softwaregestütztem Berechnungstool. (Bild: Endress + Hauser)

Unter wassergefährdenden Stoffen fallen Medien, deren Eigenschaften das Oberflächen- oder Grundwasser nachteilig verändern können. Diese Stoffe werden in allen Branchen benötigt und finden vor allem dort ihren Einsatz, wo produziert, abgefüllt, befördert, umgeschlagen oder gelagert wird. Mineralöle und -produkte wie Benzin und Diesel gehören genauso dazu wie verschiedene Öle, Fette, Salze, technische Alkohole, Batterieflüssigkeit, Farben, Lösemittel und viele mehr. Das Gesetz ist dabei für alle Anlagen zum Lagern, Abfüllen und Umschlagen, so genannte LAU-Anlagen, bindend. Die Anwendung und Einhaltung wird von Überwachungsunternehmen wie dem TÜV streng überwacht. Das Wasserhaushaltsgesetz stellt somit eines der wesentlichen Gesetze zum Schutz der Umwelt dar.

Die Anforderungen an die Überfüllsicherung als Überwachungseinrichtung sind in Deutschland so geregelt, dass sowohl der Hersteller einer Überfüllsicherung als auch der Betreiber einer Anlage zum Lagern wassergefährdender Flüssigkeiten besondere Pflichten zu beachten hat.

Der Betreiber muss seiner Pflicht nachgehen, seine Sicherheitseinrichtung ständig zu überwachen. Er ist verpflichtet, sich vor einer Befüllung des Behälters vom ordnungsgemäßen Zustand seiner Überwachungseinrichtung (Überfüllsicherung) zu überzeugen. Die Überfüllsicherung muss regelmäßig auf ihre Funktionsfähigkeit überprüft werden. So sollen mögliche Funktionsfehler aufgedeckt werden. Die Prüfung ist zu dokumentieren, um gegenüber den Überwachungsbehörden einen Nachweis erbringen zu können. Diese Prüfung darf nur durch einen zertifizierten Fachbetrieb durchgeführt werden.

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