Kreiselpumpe

Trockenlaufende Spezial-Kreiselpumpe spart Geld, Zeit und Nerven

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Geringer Energieverbrauch

Aber nicht nur die Temperaturbeständigkeit ist es, welche die Spezial-Kreiselpumpe zum nahezu universell einsetzbaren Problemlöser macht. Da weder die Lagerung noch die Magnetkupplung direkten Kontakt zum Fördermedium haben und außerdem verschiedene Laufradgeometrien zur Verfügung stehen, kann der Betrieb der Pumpe nahezu flüssigkeitsunabhängig erfolgen. Geeignet für chemischen Förderflüssigkeiten – ganz gleich, ob toxisch, korrosiv, feststoff- oder gashaltig – zeichnet sie sich zudem durch einen geringen Energieverbrauch aus. Durch die Verwendung von Wälzlagern und keramischem Spalttopf ergeben sich bei einer Laufzeit von 8000 Betriebsstunden schnell Einsparungen in einer Größenordnung von bis zu 7000 Euro (10 ct/Kwh, Größe 50/250, n = 2900 1/min).Neuere Berechnungen zeigen, dass bei durchschnittlichen Kosten mit einem Euro Einsparung pro Betriebsstunde kalkuliert werden kann.

Sicher ist sicher

Ihr besonders hohes Maß an Betriebssicherheit und Zuverlässigkeit stellt die DryRun auch in einem anderen Einsatzbeispiel unter Beweis: Das Fördermedium, ein Acrylsäure-Rückstand mit einer Temperatur von 110 °C, neigt zum Polymerisieren; es verfestigt sich also, wenn es abkühlt. Die ursprünglich eingesetzte Pumpe, eine Normpumpe mit doppelter Gleitringdichtung, reagierte auf das polymerisierende Fördergut mit jährlich mehrmaligen Gleitringdichtungsschäden. Jeder einzelne dieser Störfälle schlug mit Kosten von 1000 bis 2500 Euro zu Buche – musste die alte Pumpe doch jedes Mal zur Reparatur in ihre Einzelteile zerlegt und im Detail überprüft werden.

Der Kosten und des Zeitverlusts überdrüssig, entschieden sich die Verantwortlichen Anfang vergangenen Jahres für einen Wechsel: Die Normpumpe wurde durch eine DryRun ersetzt, was – wie auch im ersten geschilderten Einsatzszenario – umkompliziert vonstatten ging, da das Bungartz-Modell über Norm-Anschlussmaße gemäß DIN EN 22858 verfügt. Im Januar 2009 wurde die neue Pumpe installiert; seither läuft sie störungsfrei. Mehr noch: Innerhalb ihrer anderthalbjährigen Einsatzdauer wurde die Pumpe auf Wunsch des Betreibers der Acrylsäure-Anlage, der großen Wert auf lückenlose Kontrolle legt, im vorderen Bereich zweimal zerlegt. Das Resultat: Das Labyrinthsystem zeigt keinerlei Produktanhaftungen, Laufrad und Pumpengehäuse waren frei und wiesen keine Laufspuren auf. Die reibungsfreien Dichtringe hatten auf dem Labyrinth keine Einlaufspuren verursacht – „das Innenleben der Pumpe befand sich im Zustand wie bei der Lieferung“, betont Frank Bungartz,„die Vorteile für Anwender liegen auf der Hand:Neben der Energieeinsparung, machen sich die Betriebszuverlässigkeit, ein Wartungsintervall von drei Jahren und eine sehr lange Lebensdauer auf Dauer bezahlt.“ Kein Wunder, dass der Betreiber sogleich fünf weitere DryRun bestellt hat...

* Die Autorin ist Inhaberin der A.v.D. Kommunikation, Jüchen.

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