Anbieter zum Thema
Ausgewählte Wasserprojekte von Siemens im Überblick
- Das Unternehmen Repsol Quimica installierte in seiner bestehenden Wasseraufbereitungsanlage in Tarragona, Spanien, ein Siemens-Abwasseraufbereitungssystem. Es umfasst einen Nassoxidationsprozess, eine PACT (Powdered Activated Carbon Treatment)-Anlage, ein WAR (Wet Air Regeneration)-System, ein Hydro-Clear-Sandfiltrierungssystem sowie Peripherieanlagen. Seit Inbetriebnahme der Anlage im Jahr 2000 konnten laut Unternehmensaussage sämtliche Anforderungen für Einleitungsgenehmigungen und örtliche Vorschriften erfüllt werden. Siemens schätzt, dass sich mithilfe des WAR-Systems in der Anlage jährlich mindestens 2,36 Millionen Euro durch die Wiederverwendung pulverförmiger Aktivkohle, den gleichzeitigen Abbau von Biomasse und adsorbierten organischen Stoffen einsparen lassen.
- Siemens liefert für ein multinationales Konsortium bereits ein zweites Produktionswasser-Aufbereitungssystem nach Russland. Die beiden Reinigungsstraßen, die jeweils etwa 100.000 Barrel Produktionswasser täglich behandeln sollen, bestehen aus einem Öl-Wasser- und einem DAF (Dissolved Air Flotation)-Abscheider, mit denen Öl und Feststoffe aus dem Produktionswasser abgeschieden werden. Die Onshore-Förderanlage des Konsortiums erfüllt damit die Qualitätsanforderungen, um das Wasser rückführen zu können.
- Das Bokod-Kraftwerk in Ungarn und das Lagisza-Kraftwerk in Polen nutzen sehr nährstoffreiches Wasser eines Sees, um Kesselspeisewasser zu erzeugen. Bei herkömmlichen Umkehrosmose (RO)-Vorfiltrationssystemen verschmutzten die Membranen. Durch die Kombination eines Memcor-CMF-Systems mit der RO-Technologie konnte unabhängig von der Rohwasserqualität eine hohe Qualität des aufbereiteten Wassers sichergestellt werden. Der Verbrauch von Chemikalien und Energie wurden reduziert und der Betriebs- und Instandhaltungsaufwand gesenkt.
- Italcanditi, ein italienischer Hersteller von kandierten Früchten, Konfitüren und Marmeladen, integrierte einen Bandtrockner für Klärschlamm von Siemens Water Technologies in seine Anlage in Pedrengo, Italien. Seit Inbetriebnahme des Bandtrockners Anfang 2010 produziert er getrockneten Klärschlamm mit einem Gehalt an Trockenfeststoffen von 85 bis 90 Prozent. Das Endprodukt kann entweder für landwirtschaftliche Zwecke oder als Brennstoff verwendet werden. Durch die Errichtung des Bandtrockners konnte das Unternehmen seine Kosten für die Klärschlamm-Entsorgung um 80 Prozent senken.
(ID:24128310)