Wer mit eindeutigen Markierungen und einem zuverlässigen Funknetzwerk die Voraussetzungen für Maintenance 4.0 geschaffen hat, kann im nächsten Schritt erste, bereits verfügbare Mixed-Reality-Anwendungen für die Instandhaltung testen. (Phoenix Contact)
Anlagenkennzeichnung und -dokumentation

Papierlos auf dem Weg zu Maintenance 4.0

Auch wenn die Ziffern 4.0 für Digitalisierung stehen: Der regelmäßige Rundgang mit festgelegtem Wartungsplan soll und wird weiterhin ein fester Bestandteil der Anlagenüberwachung und Instandhaltung sein. Eindeutige und gut (aus-)lesbare Kennzeichnungen bilden die Grundlage. In zahlreichen in die Jahre gekommenen Anlagen besteht hier unübersehbar Nachholbedarf. Ist das geschafft, können die Weichen zur digitalen Unterstützung bei Wartungsrundgängen gestellt werden.

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Betreiber sollten sich nicht scheuen, die Weichen auf Produktion 4.0 zu stellen. Das heißt nicht weniger und nicht mehr, als die verfügbaren Daten aus dem Feld zu nutzen. (Phoenix Contact)
Machen Sie mehr aus Ihren Daten

Messdaten auf der Suche nach künstlicher Intelligenz

4.0 ist die Lösung – für alles. Diesen Eindruck bekommt, wer sich über die Möglichkeiten informiert, Prozessanlagen effizienter zu betreiben. Zweifel ist angebracht: Ist das lediglich ein Hype? Nur etwas für die Branchenriesen mit viel IT-Manpower? So ist es dann auch wieder nicht. Es gilt genau hinzuschauen, für welche Anwendung sich welche Lösung eignet. Die Umsetzung ist einfacher als mancher denken mag – selbst, wenn Big-Data-Analyse und künstliche Intelligenz ins Spiel kommen.

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Ersatzteile schnell identifizieren und bestellen: Mit dem Linde Plantserv Portal soll das erleichtert werden. (Linde)
Dienstleistung via Internet

Linde startet Service-Portal für Anlagenbetreiber

Über eine jahrzehntelange Lebenszeit müssen in Industrieanlagen immer wieder verschlissene oder defekte Ventile, Dichtungen oder Kompressoren ausgetauscht werden. Für Anlagenbetreiber ist es sehr zeitaufwendig, das jeweils richtige Ersatzteil zu identifizieren, Anbieter dafür zu finden, Preise zu vergleichen und schließlich zu bestellen. Mit dem neuen Plantserv Portal soll dieser Prozess deutlich einfacher, schneller und effizienter werden. Es ist via Web-Browser verfügbar und fungiert als elektronischer Marktplatz.

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Bildergalerien

Kohlendioxid als neuer Rohstoff: In dieser Produktionsanlage in Dormagen baut Covestro jetzt 20 Prozent CO2 in eine wichtige Schaumstoff-Komponente ein. (Covestro)
CO2 als Rohstoff

Chemie aus dem Schornstein: Kommt jetzt die stoffliche Nutzung von CO2?

CO2 hat ein schlechtes Image. Aber lässt sich das unerwünschte Abgas auch als Rohstoff nutzen? Keine leichte Aufgabe, doch Forscher aus aller Welt arbeiten emsig an der stofflichen Nutzung des Klimakillers. Wer jetzt glaubt, dass es dabei bei Gedankenspielen im Elfenbeinturm oder Kleinstversuchen im Kellerlabor bleibt, irrt sich gewaltig. Schon jetzt läuft die erste Anlage im Industriemaßstab an…

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Mit rund 650 Teilnehmern war die Namur-Hauptsitzung auch 2017 ausgebucht. (Mühlenkamp / PROCESS)
Digitale Transformation

Namur-Hauptsitzung 2017: Spannung(en) garantiert

Beim jährlichen Familientreffen der EMR-Ingenieure und Elektrotechniker in der Prozessindustrie stand diesmal die digitale Transformation im Vordergrund. Aber wie gelingt der Sprung einer traditionellen und auf Sicherheit bedachten Industrie in die digitale Welt? Die Protagonisten und Anwender von Software und Automatisierungstechnik lieferten auf der diesjährigen Namur-Hauptsitzung in Bad Neuenahr ganz unterschiedliche Antworten.

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