Sterilabfüllung

Sterilabfüller zeigt Profil – Sondermaschinenbau ist ein Fall für Spezialisten

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PharmaTEC: Welche Rolle spielen Disposables in der Sterilabfüllung zurzeit und in Zukunft?

Schäfer: Wir sind der Überzeugung, dass das Stericon-System große Vorteile gegen-über dem konventionellen Einbringen von Komponenten in den Sterilbereich aufweist. Das bekannte Doppeldeckelsystem über RTP-Ports und Beta-Bags ist im Vergleich zu Stericon Beuteln um den Faktor zehn bis 15 teurer. Außerdem kann man größere Mengen einbringen, auch Formatteile zum Wechseln. Da die Chargen mit Biopharmazeutika tendenziell kleiner werden, ist auch künftig mit verstärktem Disposableeinsatz zu rechnen.

PharmaTEC: Indien ist eine aufstrebende Nation im Pharmamarkt und steht als Generikahersteller weltweit bereits unter den ersten drei. Wie reagiert Optima darauf?

Schäfer: Noch in diesem Jahr werden wir nach Plan, eine eigene Firma in Indien gründen. Wo, ist noch nicht entschieden. Die internen Gespräche laufen zurzeit, und wir gehen davon aus, dass wir Mitte des Jahres wissen, auf welche Stadt unsere Wahl fällt.

PharmaTEC: Welche Erwartungen haben Sie vor dem Hintergrund der überstandenen Wirtschaftskrise an die Interpack?

Schäfer: Viele Kunden mit vollen Taschen. Nein, Spaß beiseite: Die Wirtschaftskrise war in unserem Bereich nicht so sehr spürbar. Von der Interpack erwarten wir, dass die positiven Signale, die wir auch sonst erhalten, bestätigt werden.

* Das Gespräch führte Anke Geipel-Kern, Leitende Redakteurin der PharmaTEC.

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