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PharmaTEC: Worauf führen Sie den Trend zu Turnkey in der Pharmaindustrie zurück?
Schäfer: Ein wichtiger Grund ist die Reduzierung der Ingenieurabteilungen der Pharmaunternehmen, die daher auf Consultants ausweichen, was die Kommunikation nicht gerade vereinfacht. Schnittstellen zwischen unterschiedlichen Funktionen und Anbietern sind technisch immer eine Herausforderung. Einen Ansprechpartner für alles zu haben, vereinfacht und verbessert die Kommunikation, die ein ganz entscheidender Faktor für jedes größere Projekt ist. Die Verantwortung kann auch nicht zwischen verschiedenen Herstellern der Einzelkomponenten hin und her geschoben werden.
PharmaTEC: Sie sind ebenfalls in der Lage, Turnkey-Projekte abzuwickeln. Wie hat sich der Anteil in den letzten Jahren entwickelt?
Schäfer: Dieser Bereich entwickelt sich erst jetzt. Unsere Kunden haben Zeit gebraucht um zu erkennen, was ihnen die Optima Group Pharma für Vorteile bietet. Die Nachfrage nimmt rasant zu. Es gibt jedoch regionale Unterschiede. In Asien oder Osteuropa ist die Nachfrage nach schlüsselfertigen Anlagen deutlich höher als in Europa oder Amerika. Grund ist die fehlende Expertise, deshalb ist hier auch das Interesse an Standardanlagen größer.
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