Seitenkanalpumpen So kommt das Spray in die Dose

Redakteur: Dominik Stephan

Volle Leistung – auch bei Gasblasen in der Leitung: Eine neue selbstansaugende Seitenkanalpumpe soll die sichere Befüllung etwa von Spraydose in der Kosmetik- oder Farbenindustrie sicher stellen.

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Die Einsatzmöglichkeiten der magnetgekuppelten Sema-S reichen bis in extreme Anwendungen. Die Tieftemperaturausführung meistert Minusgrade bis -60 °C; die Hochtemperaturvariante ist für Medientemperaturen bis +220 °C zugelassen.
Die Einsatzmöglichkeiten der magnetgekuppelten Sema-S reichen bis in extreme Anwendungen. Die Tieftemperaturausführung meistert Minusgrade bis -60 °C; die Hochtemperaturvariante ist für Medientemperaturen bis +220 °C zugelassen.
(Bild: Sero Pumpsystems)

Damit Farben, Sprays und Co. zischend aus der Sprühdose schießen, braucht es Aerosole. Um die nötigen Medien zu fördern hat Sero Pumpsystems die selbstansaugende Seitenkanalpumpe Sema-S im Programm, die auch bei hohen Gasanteilen im Fördermedium zuverlässig liefert. Die Permanentmagnet-Kupplung zwischen Welle und Antrieb macht den Produktraum der Pumpen hermetisch dicht und gewährleistet einen leckagesicheren Förderprozess, so der Hersteller. Die Förderleistung bleibt auch bei bis zu 50 Prozent Gasanteil im Aerosol, beispielsweise einem Propan-Butan-Gemisch, unterbrechungsfrei erhalten. Das Modulsystem der Seitenkanalpumpen ermöglicht unterschiedlichste Bauformen und Ausführungen.

Der NPSH-Wert von 0,35 m (konstruktiv realisiert durch ein zusätzliches NPSH-Laufrad) ermöglicht sehr geringe Zulaufhöhen von wenigen Zentimetern Zulauf beispielsweise neben oder über einem Tank, bei beengten Platzverhältnissen oder vorgegebenen Prozessanschlüssen. Gleichzeitig ist die Sema-S in der Lage, Fördervolumina von 0,3 m³/h bis 42 m³/h mit einem Nenndruck bis 40 bar und Differenzdrücke bis zu 20 bar zu erzeugen.

Die je nach Leistung in ein- oder mehrstufiger Bauweise verfügbare Seitenkanalpumpe ermöglicht, bedingt durch die steile Pumpenkennlinie, dass auch bei erhöhten Umgebungstemperaturen oder direkter Sonneneinstrahlung der Förderstrom stabil bleibt und Teile des Fördermediums vom flüssigen in einen gasförmigen Aggregatzustand übergehen können. Auch ein so entstehender 2-Phasen-Förderstrom bleibt weiter stabil. Er reißt nicht ab und gewährleistet die kontinuierliche Versorgung von Anlagen, in denen pro Stunde beispielsweise tausende von Sprühdosen mit Kosmetikprodukten, Farben oder Lacken befüllt werden. Sero

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