Von der Planung bis zum Anlagenbetrieb

So funktioniert herstellerübergreifendes Dokumentationsmanagement

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Aufschlussreiche Analyse

Die einfache Baumstruktur der Software ermöglicht eine komfortable Navigation und zeigt jede Kombination von Standort und Unterstandorten, Anwendungen, Loops und Bussystemen an. Dies erlaubt eine Reproduktion der exakten Struktur der Anlage. Unabhängig vom Hersteller lassen sich alle Geräte der MSR-Technik, z.B. auch Pumpen und Ventile, in die Datenbank integrieren.

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Endress+Hauser und Industrie 4.0

Mit intelligenten Feldgeräten und Systemen treibt das Endress+Hauser gemeinsam mit seinen Kunden die interne und externe Vernetzung voran. Der Komplettanbieter für die Prozessautomatisierung gibt zum Thema Industrie 4.0 wichtige Impulse:

  • Horizontale Integration entlang der Wertschöpfungsnetzwerke über Produktionsprozesse hinweg.
  • Vertikale Integration aller relevanten Geschäfts-, Produktions- und Automatisierungsprozesse.
  • Durchgängiges Engineering über den gesamten Lebenszyklus von Geräten und Anlagen.

Die Bewertung der Prozesskritikalität und des Instandsetzungsrisikos eingebauter Komponenten optimiert die Ersatzteil-Lagerhaltung, senkt dadurch Lagerkosten und steigert gleichzeitig die Anlagenverfügbarkeit. Die Kritikalitäts-Matrix gibt eine Übersicht über kritische Geräte. Sie besteht aus zwei Achsen: Die Prozesskritikalität definiert das Risiko eines Anlagenstillstandes bzw. die Unterbrechung von Betriebsprozessen beim Ausfall, das Instandsetzungsrisiko, die Wartungsmöglichkeit einer Komponente in Abhängigkeit des Alters, der Lebensdauer und der Verfügbarkeit.

Ein weiterer wertvoller Helfer im täglichen Betrieb ist der integrierte Aktivitätenplaner. Er unterstützt das Anlegen und Verfolgen von Aufgaben, beispielsweise Kalibrierung, Wartung oder Reparatur. Damit sind die Kunden für Audits jederzeit bestens gewappnet. Das Tool ist insbesondere für alle Anwender gedacht, die noch kein computergestütztes Wartungsmanagementsystem (CMMS) eingeführt haben.

Der einfach zu bedienende Planer stellt alle anstehenden Routineaufgaben wie Reparatur, periodische Wartung oder Prüfung übersichtlich dar. Jedem registrierten Gerät und Anwender können Aufgaben zugewiesen werden, eine automatische E-Mail-Benachrichtigung sorgt dafür, dass nichts vergessen wird.

Sehr praktisch ist, dass per „icalendar feed“ alle Aufgaben in die persönlichen Outlook- oder Lotus Notes-Kalender integriert werden können.

Maßgeschneiderte Lösungen

Und noch ein Vorteil der Lösung: Selbst, wenn bereits Software für die Instandhaltung vorhanden ist, beispielsweise SAP PM oder IBM Maximo, lässt sich „W@M“ damit verlinken und Daten von Endress+ Hauser im bestehenden System automatisiert darstellen. Dies spart nicht nur Zeit, sondern liefert auch hohe Datenqualität bei minimalem Aufwand. Bei Bedarf unterstützt Endress+Hauser seine Kunden bei der Optimierung ihrer Prozesse mittels Business Process Consulting (BPC).

Je nach IT-Anforderungen, Sicherheitsstufe und Internetverfügbarkeit stehen eine Hosting-Variante oder eine lokale Installation zur Wahl. Beim „W@M“-Portal erhalten die Nutzer Zugang über ihren Webbrowser. „W@M“-Enterprise hingegen wird auf einem Laptop, einer Workstation oder einem zentralen Server im Unternehmensnetzwerk installiert.

Falls bereits Fieldcare, Compucal oder Memobase zum Einsatz kommen, können die Kunden von dort mit einem einfachen Mausklick direkt auf detaillierte Geräteinformationen zugreifen.

* Der Autor ist Marketingmanager Services, Endress+Hauser Messtechnik GmbH+Co. KG, Weil am Rhein.

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