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Arzneimittelherstellung Radiopharmaka für ganz Europa: Rotop investiert in neue Produktionsanlage

| Redakteur: Alexander Stark

Aktuell steht die größte Investition in der bisherigen Unternehmensgeschichte von Rotop Pharmaka unmittelbar vor dem Abschluss: Das Unternehmen hat in den letzten vier Jahren über neun Millionen Euro in den Aufbau einer neuen Produktionsstätte zur GMP-Herstellung von lod-123-Ready-To-Use Patientendosen zur gezielten nuklearmedizinischen Diagnostik von Parkinson-Syndromen investiert.

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Hochautomatisierte, robotergestützte Abfüllung der Radiopharmaka bei der Rotop Radiopharmacy in Dresden-Rossendorf.
Hochautomatisierte, robotergestützte Abfüllung der Radiopharmaka bei der Rotop Radiopharmacy in Dresden-Rossendorf.
(Bild: Andre Forner)

Dresden-Rossendorf – Vor Kurzem hat Rotop Pharmaka vom Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) die offizielle Bestätigung über den positiven Abschluss des Zulassungsverfahrens für seine lod-123-Ready-To-Use Patientendosen erhalten. In der neu errichteten Produktionsstätte kann das Unternehmen bald mit der Herstellung des Radiopharmakas beginnen.

Der Hersteller produziert in Dresden-Rossendorf unter GMP- und FDA-Bedingungen verschiedene Radiopharmaka zur Grundversorgung der Nuklearmedizin. So ist Rotop nach eigenen Angaben in Deutschland derzeit der einzige Hersteller von Technetium-99m-Kits für die klassische Spect-Diagnostik. Radiopharmaka von Rotop werden in 30 Ländern als Diagnostika in der Nuklearmedizin eingesetzt. Wichtiger Kooperationspartner ist das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR), mit dem das Unternehmen bereits seit seiner Gründung zusammenarbeitet.

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Dr. Wilhelm Zörgiebel, Gesellschafters der Rotop und Molecular Diagnostics Group (MDG) bezeichnete die Inbetriebnahme der neuen Produktionsstätte bei der feierlichen Einweihung als einen großen Schritt im Investitionsprogramm. Seit 2014 wurden rund 17 Millionen Euro investiert und weitere Projekte mit neun Millionen Euro Investitionen sind angelaufen. Mit dem jüngsten Investment wolle sich das Unternehmen strategisch ein neues, vielversprechendes Geschäftsfeld auf dem Weg zur Personalisierten Medizin eröffnen, so Zörgiebel weiter.

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