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IT- und funktionale Sicherheit

Die digitale Vernetzung von Anlagen in den globalen Prozess- und Wertschöpfungsketten und der Einzug von cyber-physischen Systemen in die Produktion stellen völlig neue Sicherheitsfragen. Neben der klassischen Anlagensicherheit spielen somit Datensicherheit und Cyber-Security eine immer größere Rolle.

TÜV Nord hat zwei Risiko-Bereiche identifiziert, die es zu bewältigen gilt. „Zum einen sehen wir einen steigenden Bedarf an wirksamen IT-Sicherheitsmaßnahmen, um Systeme und Produkte vor unbefugten, externen Angriffen zu bewahren. Zum anderen spielt weiterhin die funktionale Sicherheit der Anlagen und Produkte eine große Rolle. In beiden Bereichen arbeiten wir eng mit unseren Kunden zusammen, um ein hohes Schutzniveau zu erreichen“, erläutert Peter Baum, Produktmanager für Funktionale Sicherheit bei TÜV Nord.

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Auch der TÜV Rheinland ist in Sachen Cyber-Security unterwegs. Unabhängig von ihrer Größe gebe es für keine Organisation eine 100-prozentige Sicherheit, heißt es dort. „Umso wichtiger wird es, neben allen relevanten Schutzmaßnahmen den Betrieb trotz eines Angriffs aufrechtzuerhalten oder nach einer Attacke so schnell wie möglich wieder aufzunehmen.

Das setzt aber voraus, dass man mit solchen Angriffen rechnet und solide Security-Incident-Response-Prozesse etabliert hat“, so Olaf Siemens, Executive Vice President ICT & Business Solutions bei TÜV Rheinland.

TÜV Süd hat relevante Prüfungen und Zertifizierungen nach dem IT Sicherheitsstandard IEC 62443 eingeführt. Auf Basis dieses neuen Standards können Unternehmen die potenziellen Schwachstellen ihrer Steuerungs- und Leittechnik überprüfen und wirkungsvoll Schutzmaßnahmen entwickeln.

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