Mikroreaktoren

Liebling, ich habe den Reaktor geschrumpft: Forschergruppe untersucht Potenzial von Mikroreaktoren

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Mithilfe von elektronischen, elektrochemischen und optischen Mikrosensoren zur Echtzeit-Erfassung der Prozessparameter, die in den schwer zugänglichen Mikrokanälen integriert werden, wollen die Forscher nun Daten einer ganz neuen Qualität gewinnen und als Grundlage für ein erweitertes Prozessverständnis nutzen.

Mithilfe von elektronischen, elektrochemischen und optischen Mikrosensoren werden Prozessparameter in Echtzeit erfasst.
Mithilfe von elektronischen, elektrochemischen und optischen Mikrosensoren werden Prozessparameter in Echtzeit erfasst.
(Bild: Uni Freiburg)

Das KIT koordiniert die ProMiSe genannte neue Forschergruppe und fördert die Arbeit der Wissenschaftler über die ersten drei Jahre mit 2,7 Millionen Euro. ProMiSe umfasst vier standort- und fachübergreifende Teilprojekte, in denen Wissenschaftler die Untersuchung und gezielte Steuerung von Prozessen in Mikroreaktoren an vier beispielhaften Anwendungen untersuchen: an der Verdampfung von Flüssigkeiten, die für die Abwärmenutzung oder die Kühlung von Hochleistungsbauteilen in der Automobil- und Elektronikindustrie relevant sind, an der hetero-gen katalysierten Direktsynthese von Wasserstoffperoxid als Schlüsselsubstanz einer „grüneren“ Chemie, an der photochemi-schen Synthese von Arzneimittelwirkstoffen und derem photochemischen Abbau bei der Nanofiltration von Wasser sowie an der hydro-thermalen Synthese funktionalisierter metalloxidischer Nanopartikel.

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