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Ceresana-Marktstudie Kunststoffverpackungen profitieren vom wachsenden Markt für Pflegeprodukte

| Redakteur: Alexander Stark

Verbraucher legen zunehmend Wert auf nachhaltigen Konsum. Auch für die Hersteller von Kosmetika ist das eine große Herausforderung. Das zeigt die aktuelle Studie von Ceresana, in der die Nachfrage nach Kunststoffverpackungen für Beauty- und Körperpflegeprodukten untersucht wurde.

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Die aktuelle Studie von Ceresana untersucht die europäische Nachfrage nach Kunststoffverpackungen für Beauty- und Körperpflegeprodukte.
Die aktuelle Studie von Ceresana untersucht die europäische Nachfrage nach Kunststoffverpackungen für Beauty- und Körperpflegeprodukte.
(Bild: Ceresana)

Konstanz – Im aktuellen Bericht von Ceresana wurde sowohl die historische Entwicklung als auch die zukünftigen Wachstumsaussichten des Verpackungsmarktes für Beauty- und Körperpflegeprodukte analysiert. Dabei wurden 13 Anwendungsgebiete und 7 verschiedene Verpackungstypen unterschieden. Die Analysten prognostizieren, dass in Europa das Marktvolumen der Kunststoffverpackungen für Kosmetika und Körperpflegeprodukte bis zum Jahr 2026 auf rund 28,9 Milliarden Stück anwachsen wird.

Kunststoffe sind zunehmend umstritten. Der Absatz von Kunststoffverpackungen für Kosmetika wird aber voraussichtlich weiter steigen. Der Trend zur perfekten Selbstdarstellung in sozialen Medien treibt die Verkäufe von Beauty-Produkten, in einigen Ländern auch eine steigende Quote berufstätiger Frauen. Dass die Europäer immer älter werden, sorgt im Bereich Hautpflege für Impulse. Die Untersegmente Mundhygiene und Sonnenschutz profitieren von einem wachsenden Gesundheitsbewusstsein, beziehungsweise von der Angst vor hohen Krankheitskosten. Auch die klimatischen Veränderungen in Europa werden die Nachfrage nach Sonnenschutzprodukten in den kommenden Jahren noch erhöhen.

Die zum Teil sehr unterschiedliche Markdynamik in den verschiedenen Untersegmenten der Kosmetik- und Körperpflege-Industrie führt auch dazu, dass einzelne Verpackungstypen mehr profitieren als andere. Darüber hinaus spielt neben der Optik und der Praktikabilität der Verpackungen auch der Nachhaltigkeitsaspekt eine immer größere Rolle. Flexible Verpackungen zum Beispiel ermöglichen es, den Materialeinsatz weiter zu verringern. Der Einsatz dieser Verpackungsart wird in den kommenden Jahren voraussichtlich um etwa 2,1 % pro Jahr ansteigen.

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