Suchen

4. Innovation-Award zur Powtech 2011

Innovative Produktentwicklungen werden mit dem Innovation-Award gekürt

Seite: 2/3

Firmen zum Thema

Innovation-Award für Grundverfahren für Pulver und Schüttgüter

Das Hydro Grind-Verfahren von AK System kam bisher vorwiegend im Nassbereich zur Herstellung halbfester sowie pastöser Produkte zum Einsatz. Die aktuelle Weiterentwicklung des patentierten Verfahrens zum Hydro Grind Dry Processing kann nun auch Feststoffe auf kleine Teilchengrößen zerkleinern und dabei große Mengen bewältigen. Für diese Innovation kürte die Jury das Unternehmen in der Kategorie Grundverfahren für Pulver und Schüttgüter zum Award-Gewinner. Das Verfahren ermöglicht es, verschiedene Prozessschritte in einem Batch zu kombinieren und zu vermischen. Zudem können im Nachgang der Vermahlung auch Fettemulsionen hergestellt werden. Eine Prozessanlage, die Hydro Grind- und Hydro Grind Dry-Verfahren kombiniert, kann damit im Sinne einer hygienischen Produktion komplette Prozessvorgänge abschließen.

Die Shortlist-Kandidaten in der Kategorie waren:

Bildergalerie

Bildergalerie mit 24 Bildern
  • Dinnissen mit dem Slide Pegasus-Mischer, der eine hygienische Ausführung des kontinuierlichen Pegasus-Mischers ist. Standardmäßig auf einem Schienensystem montiert, kann der Mischer im Ganzen verschoben werden, sodass Peripherigeräte in der Umgebung des Mischers für Reinigung, Inspektion und Wartung leicht zugänglich werden. Einsetzen lässt sich das System auch, um einen Produktionsprozess zu kalibrieren oder einen Bypass oder eine zweite Abfuhrlinie anzulegen. Dazu wird es einfach unter ein Wiegesystem oder über einen Auslauftrichter geschoben.
  • Flex-Conti mit dem Behälterfördersystem Flex-Conti: Es kann sich in alle Richtungen bewegen und führt Behälter über ein Schienensystem durch die Produktionsanlagen. Durch den Transport in Behältern vermeidet das System eine Kontamination des Förderguts. Der Transport erfolgt mit einer Geschwindigkeit von etwa einem Meter pro Sekunde. Geeignet ist das System für flexible Behälter bis etwa 250 Liter.

Innovation-Award für MSR-Technik/ Automatisierung

In-Prozess-Steuerungen und integriertes Wägen in sehr kompakten Systemen ist durch das neue, sehr kompakte Wägemodul WMC von Mettler-Toledo möglich. Die Module nutzen die neu entwickelte Direktkoppelungstechnik für Kraftkompensationswaagen, was die übliche Hebelwerkmechanik ersetzt und Baugrößen von nur 25 Millimeter Breite den Weg ebnet. Durch das kleine Baumaß, eine hohe Messpräzision und die Unempfindlichkeit gegenüber Störeinflüssen wie Vibrationen aus Produktionsumgebungen eröffnen die WMC-Module neue Anwendungsmöglichkeiten. Trotz 20 Gramm Nennlastbereich kann das Modul mit bis zu zwei Kilogramm belastet werden. Für diese Produktneuheit erhielt das Unternehmen den Award in der Kategorie MSR-Technik/Automatisierung.

Auf die Shortlist schafften es:

  • Der Mikrowellen-Feuchtesensor FL-Mobi-Mic der Franz Ludwig Gesellschaft für Mess- und Regeltechnik: Die neu entwickelte Sonde besitzt eine integrierte Sendeeinheit, sodass Feuchtemesswerte drahtlos zwischen Sende- und Empfangseinheit übertragen werden können. Damit eignet es sich für Anwendungen, in denen der Betrieb kabelgebundener Sensoren unmöglich war: So lässt sich z.B. ein präzises Monitoring des Materialfeuchteverlaufs in bewegten oder rotierenden Schüttgutbehältern realisieren.
  • Von WIKA Alexander Wiegand das Schutzrohr für die sterile Verfahrenstechnik Typ TW61 zum Orbital-Einschweißen: Messgeräte müssen in der sterilen Verfahrenstechnik hygienegerecht in den Prozess eingebunden werden, bei invasiven Messungen möglichst totraum- und spaltfrei. Das Schutzrohr Typ TW61 wird deshalb per Orbitalschweißverfahren und durch Eindrückung des Rohrkörpers totraumfrei in die Rohrleitung integriert.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 29152160)