Explosionsschutz

Fortschritte in der Explosionsschutz-Technik

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Isolation

Ein Prozess ohne Verbindungselemente ist selten. Meistens laufen Prozesse in hintereinander geschalteten Anlagenteilen ab, und durch die Verbindungsrohre kann sich auch die Explosionsfront bewegen. Dem wurde in den Atex-Regeln wie auch in den neuen NFPA-Standards Rechnung getragen. Technologisch hat es keine großen Neuentwicklungen gegeben: Gasgeneratoren ersetzen die Druckbehälter zur Ventilbetätigung und bei den passiven Systemen gibt es einen neuen CEN-Standard für Flammenweichen und Explosionsentkuppler oder -weichen.

Fazit

Explosionsschutztechniken sind aufgrund verschärfter behördlicher Vorschriften und innovativen Entwicklungen von Ausrüstern weiterentwickelt worden. In Europa haben die Atex-Richtlinien Anlagenbauern, -ausrüstern und -betreibern Sicherheits- und Funktionsstandards vorgegeben, die das Sicherheitsniveau in der Prozessindustrie angehoben haben. Nichtsdestotrotz sollten sich alle Beteiligten bemühen, immer auf dem neuesten Stand zu sein und nach noch vorhandenen Schwachstellen in ihren Systemen suchen. Neben Kosten und Produktionsausfällen stehen im Fall des Falles immer auch Menschenleben auf dem Spiel.

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Literatur

[1] Eckhoff, R.E.: Journal of Loss Prevention in the Process Industries, 22, 105(2009)

* Dr. John E. Going arbeitet im Produktmanagemant und in der PR-Abteilung von Fike Europe, Herentals/Belgien.

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