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Was sind nun die Technologien und Bereiche, die dafür in Frage kommen? Sie werden im Folgenden vorgestellt.
Deflagration
Viele der hier anzumerkenden Fortschritte sind international entstanden und können in der Literatur, in Konferenz-Proceedings und Fachzeitschriften nachgelesen werden.
Besondere Aktivitäten zeigten sich bei der Entwicklung ausgeklügelter Computerprogramme zur Modellierung und Vorhersage des Geschehens. Als bahnbechend dürfte man wohl das CFD-basierende Programm FLACS von Gexcon ansehen. Es wurde schon erfolgreich bei der Untersuchung von Gasexplosionen eingesetzt und wurde kürzlich erweitert um eine Simulation von Staubexplosionen zu ermöglichen (DESC). Obwohl noch immer in der Entwicklung, verspricht es ein nützliches Tool für die Modellierung von Deflagrationen und entsprechenden Schutzmaßnahmen zu werden. Mögliche Vorteile sind bei effizienteren Großversuchen, ausgefallenen Entwürfen für Schutzeinrichtungen oder bei der Nachverfolgung von Explosionsereignissen zu sehen. Auch andere Computerprogramme wie EFFEX (von Ineris) werden aktiv weiterentwickelt.
Von besonderem Interesse ist auch ein besseres Verständnis von Wirbelbewegungen, der Verbrennungsgeschwindigkeit bei Verwirbelung und die Bestimmung von Explosionsparametern im Labor. Vorläufig hat die amerikanische NFPA 68 berücksichtigt, dass starke Verwirbelungen Einfluss auf den Kst-Wert wie auch auf die Druckentlastungsfläche nehmen. Ähnlich hohes Interesse besteht auch für den Bereich der geringen Verwirbelung. Eckhoff [1] hat uns an den starken Einfluss durch den Ort der Zündung und durch die Verwirbelung auf den Deflagrationsfortschritt innerhalb großer Silos erinnert. Er hat festgestellt, dass die Technik der Explosionsunterdrückung sehr stark von weiterem Grundlagendesign unter Einbeziehung fortschrittlicher numerischer Simulationsverfahren profitieren würde.
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