Explosionsschutz

Fortschritte in der Explosionsschutz-Technik

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Steuerung

Die neuen Drucksensoren geben die Informationen, aber auch bei der Umsetzung in den Steuerungen haben sich deutliche Fortentwicklungen ergeben. Das ständig eingehende Drucksignal erlaubt eine Interpretation und nachvollziehbare Entscheidungsfindung. Die neuen Steuerungen basieren auf High-Speed Microcontrolern und sind in der Lage die Daten aufzunehmen, zu analysieren und daraufhin ein Aktivierungssignal zu senden.

Der hier erreichte Mehrwert begründet sich nicht nur in der Erkennung einer Explosion, sondern auch in der Erkennung anderer Ursachen, sodass Fehlaktivierungen verhindert werden. Fehlsignale können durch Spannungsspitzen, Partikelaufschläge auf den Detektor, Prozessdruck-Änderungen usw. entstehen. Ankommende Signale können daraufhin gefiltert und zur Entscheidungsfindung analysiert werden. Als Beispiel soll die Und-Verknüpfung zweier Sensoren dienen: Weil nur bei Ansprechen beider Sensoren eine Aktivierung erfolgt, ist es sehr unwahrscheinlich, dass ein Partikelaufschlag auf einen Sensor zur Alarmierung führt.

Rückschlüsse sind möglich

Ein kontinuierlich einlaufendes Signal kann auch für Warnmeldungen über Probleme im Prozess genutzt werden: Wenn der angezeigte Druck über einen voreingestellten Wert ansteigt (der aber unter dem Explosionsauslösewert liegt), oder aber unter einen voreingestellten Wert abfällt.

Im Fall einer Auslösung kann der Prozessablauf anhand der Druckwerte vor und nach der Aktivierung betrachtet werden. Anhand der gespeicherten Druckverläufe lässt dich der Vorfall interpretieren und der Grund für die Auslösung erkennen.

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