Anbieter zum Thema
Prozessautomatisierung hat sich gut entwickelt
Chief Operating Officer, Michael Ziesemer, sortiert in seiner Ansprache den Unternehmenserfolg in die Entwicklung der Branche ein und betont die strategische Ausrichtung des Unternehmens beibehalten zu wollen: "Es besteht für uns kein Anlass, daran etwas zu ändern." Die Prozessautomatisierung und Instrumentierung habe sich besser entwickelt als die Automatisierungsbranche insgesamt. Auch die Länder in denen Endress und Hauser aktiv sind, seien Wachstumstreiber gewesen: "Brasilien, Indien, China und Russland haben sich vergangenes Jahr glänzend entwickelt, ebenso die USA, Kanada und Mexiko. In Europa haben sich die Länder mit einer starken Exportwirtschaft am besten behauptet: Deutschland zählt dazu, aber zum Beispiel auch die Schweiz und die Niederlande. Nur ganz wenige Länder wie Griechenland, Irland oder die skandinavischen Staaten wurden nicht von dieser Entwicklung erfasst."
Insgesamt sieht er jedoch eine problematische Entwicklung, die unterschiedlichen Entwicklungsgeschwindigkeiten der Weltregionen betreffend: "Die klassischen Industrienationen haben gegenüber den Wachstumsmärkten noch schneller und noch stärker an Bedeutung verloren als erwartet."
In wichtigen technologischen Bereichen sagt Ziesemer, sei Endress und Hauser gut aufgestellt. Bei der drahtlosen Feldbuskommunikation berichtet er vom bislang größten Auftrag in diesem Umfeld: 700 Wireless-Hart-Transmitter sind an ein kolumbianisches Ölförderfeld geliefert worden. Doch auch verstärkt aus Europa und speziell Deutschland kommen positive Signale: "Das vergangene Jahr war noch stark geprägt vom eher kleinteiligen Geschäft im Bereich Unterhalt, Reparatur und Betrieb. Jetzt kommt auch das Geschäft mit großen Kundenprojekten wieder in Fahrt. Neu ist, dass aber auch wieder in Deutschland investiert wird, beispielsweise in große Chemie-Anlagen."
(ID:27574180)