Schlammentwässerung

Entwässerung neu gedacht: Mehr Leistung bei weniger Verbrauch in der zentrifugalen Schlammentwässerung

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Polymer einsparen

Ein deutlicher Teil der Schlammentwässerungskosten entfallen auf die Verwendung von polymeren Flockungsmitteln. Der Einsatz dieser Zusatzstoffe ist in den meisten Fällen unumgänglich. Polymere Flockungsmittel vergrößern die Feststoffpartikel und sorgen dadurch für eine effizientere Entwässerungsleistung. Beim Xelletor kann aufgrund der schonenden Beschleunigung der Suspension sowie des Supertiefteich-Konzepts deutlich Polymer gespart werden. In Versuchen waren unter Realbedingungen Polymer-Einsparungen bis zu 20 Prozent möglich. Und das bei gleichbleibendem Trockensubstanzgehalt und unverändert hohem Abscheidegrad.

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Auch hier lässt sich das Einsparpotenzial berechnen. Ausgehend von einer Kläranlage mit einer Jahresschlammmenge von 500 000 m3 und einem Preis für das Kilogramm Polymer (Pulver mit 100 Prozent Wirksubstanz) von vier Euro, erwirtschaftet die Xelletor-Baureihe eine Ersparnis von 120 000 Euro im Jahr.

Energie im Fokus

Dekanterzentrifugen sind durch ihr robustes Bauprinzip als Dauerläufer bekannt. Nach wie vor sind viele Zentrifugen aus den 80er-Jahren immer noch im Einsatz. Daher haben noch viele den hohen Energieverbrauch dieser Maschinen im Kopf. Im Vergleich zu diesen Maschinen liegt die Energieeinsparung der Xelletor-Baureihe bei 50 Prozent. Im Vergleich zu den älteren Maschinen konnten im konkreten Fall über 20 000 Euro Energiekosten jährlich eingespart werden. Je nach Durchsatzmenge liegt der spezifische Energieverbrauch für die Schlammentwässerung der Baureihe bei nur 0,7 kWh/m3. Die Einsparungen durch die Xelletor-Baureihe entstehen aufgrund des neuen Konstruktionsprinzips von Schnecke und Rotor.

Fazit: Tests auf mehreren Kläranlagen zeigen deutlich: Das Xelletor-System sprengt bei allen entscheidenden Anforderungen die bisherigen Grenzen.

Mehr zur neuen Xelletor-Baureihe erfahren Sie imYoutube-Video.

* S. Bedö ist Leiter Marketing, N. Engelke PR- und Kommunikationsmanager und W. Steiger Mitarbeiter in der Abteilung Verfahrenstechnik bei Flottweg, Vilsbiburg.

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