Suchen

Druckluft-Contracting

Druckluft-Contracting liegt im Trend

Seite: 3/4

Firmen zum Thema

Welche Vorteile bietet Contracting?

Mit der Airscan-Methode erarbeitet Atlas Copco solche Profile als Dienstleistung, wobei als Fausregel für die Berechnung des Verbrauchs gilt, dass bei einer Druckluft-Neuinstallation ein branchenübliches Verbrauchsprofil zugrunde gelegt werden sollte.

Ein wichtiges Argument pro Contracting und contra einer eigenen Kompressorenstation ist das Thema Kostentransparenz, was auch Kaeser betont. Exakte Messverfahren garantierten, dass nur die Druckluftmenge berechnet wird, die tatsächlich dem Netz entnommen wurde. Neben der Kostentransparenz ist das kontinuierliche Optimieren der Druckluftkosten ein Hauptvorteil des Contracting-Systems. Kaeser betreibt und wartet die Station nicht nur in eigener Regie, sondern passt sie an geänderte Betriebsbedingungen und den jeweils neuesten Stand der Technik an.

Bildergalerie

So viel Vakuum, wie nötig...

Horror vacui – angeblich hat die Natur ja etwas gegen leere Räume. Deshalb muss man als Betreiber recht viel Energie und ein gerüttelt Maß an Regelungstechnik aufbieten, um ein konstantes Vakuum aufrecht zu erhalten.

Mithilfe drehzahlgeregelter Antriebe und Direktantriebe ist es heute möglich, exakt so viel Vakuum zu erzeugen, wie man gerade benötigt. Der Betriebspunkt der Anwendung wird mittlerweile genau analysiert und eingestellt, um den Erzeuger exakt auf die Anwendung abzustimmen oder auszuwählen.

Neben den regenerativen Energien zählt die Branche die Medizintechnik, die Umwelttechnologie sowie die Elektronikindustrie zu den Zukunftsmärkten der Vakuumtechnik.

Edwards offeriert beispielsweise mit der iXL120-Pumpe eine Trockenpumpe für die Halbleiterfertigung. Die Vakuumpumpe verfüge über die schnellste Abpumpzeit ihrer Klasse. Der durchschnittliche Energieverbrauch liege bei nur 550 W (Leistung bei 700 t Auslassdruck). Damit seien, so der Hersteller, hoher Durchsatz ebenso gewährleistet wie geringe Betriebskosten. Bei einer Spitzensaugleistung von 110 m3/h sei die iXL120 um 22 Prozent schneller als andere Pumpen dieser Klasse (20-l-Kammer). Die Pumpe verfügt über eine stickstofffreie Spüloption für Verfahren ohne korrosive Gase. Dank dieser Option muss der Pumpe kein Stickstoff zugeführt werden, wodurch der Betrieb vereinfacht und die Betriebskosten gesenkt werden. Der durchschnittliche Energieverbrauch liege bei 550 W (Leistung bei 700 t Auslassdruck).

Nicht nur bei Edwards spielt bei Vakuumpumpen die Energieeffizienz eine wichtige Rolle. Dies unterstreicht auch Oerlikon Leybold Vacuum: Die neue Dryvac-Schraubenpumpe des Unternehmens benötigt 30 Prozent weniger Energie als das Vorgängermodell. Neben der besseren Energienutzung spare das System zudem Installationsraum und sei so leise, dass man sich daneben unterhalten könne. Mithilfe drehzahlgeregelter Antriebe und Direktantriebe ist es heute möglich, exakt so viel Vakuum zu erzeugen, wie man gerade benötigt. Der Betriebspunkt der Anwendung wird mittlerweile genau analysiert und eingestellt, um den Erzeuger exakt auf die Anwendung abzustimmen oder auszuwählen.

Wegen ihres einfacheren Aufbaus seien diese Pumpen und Systeme je nach Anwendungsfall und Auslegung sogar wirtschaftlicher als die ölgeschmierten. Berührungslos arbeitende Pum­pen minimierten darüber hinaus weiter den Verschleiß – so dass sich die Standzeiten erheblich erhöhten.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 25469280)