Investition in Biotechunternehmen BASF steigt bei Bota Bio ein

Redakteur: MA Alexander Stark

Das chinesische Biotechnologieunternehmen Bota Bio wurde 2019 gegründet und entwickelt eine proprietäre Biotechnologie-Plattform der nächsten Generation, die eine nachhaltige und wirtschaftliche Produktion von industriellen Anwendungen ermöglichen soll. BASF Venture Capital (BVC) hat nun angekündigt, in das Unternehmen investieren zu wollen.

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BASF Venture Capital (BVC) investiert in Bota Biosciences, ein Unternehmen aus dem Bereich der industriellen synthetischen Biotechnologie mit Sitz in Hangzhou, China.
BASF Venture Capital (BVC) investiert in Bota Biosciences, ein Unternehmen aus dem Bereich der industriellen synthetischen Biotechnologie mit Sitz in Hangzhou, China.
(Bild: BASF)

Hangzhou/China; Ludwigshafen – Die industrielle Biotechnologie oder „weiße Biotechnologie“ nutzt lebende Zellen und Enzyme zur effizienten Entwicklung und Herstellung von Produkten. Außerdem kann sie mit geringem Aufwand Zellen, Enzyme sowie Prozesse verbessern und hat daher die Flexibilität, Kapazitäten und Mengen an die Marktanforderungen anzupassen. Darüber hinaus eröffnet sie weitere Marktchancen für Produkte, die mit konventionellen Herstellungsverfahren nicht zugänglich sind. Computertechnologie ist das Herzstück und die Basis von Bota Bios hochmoderner Bio-Fabrik, mit der Enzym-, Stamm- und Prozess-Pipelines aufgebaut und weiterentwickelt werden. Die Plattform identifiziert und charakterisiert schnell geeignete mikrobielle Wirte, mischt und kombiniert gewünschte Phänotypen, um neue industrielle Stämme zu erzeugen, entwickelt und verbessert darüber hinaus Herstellungsprozesse ausgehend von grünen Rohstoffen, wie Zucker.

Chinas Pharma-Ausrüstermarkt 2020: Aktueller Status, Trends und Handlungsempfehlungen“

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Das interdisziplinäre Team von Bota Bio - bestehend aus Biologen, Chemikern, Ingenieuren und Industrieveteranen - hat nach Auffassung von BASF eine starke Erfolgsbilanz in der Entwicklung und Kommerzialisierung von Produkten vorzuweisen. Gerade der skalierbare Fermentationsprozess sei für die kommerzielle Produktion interessant. Die BASF nutzt selbst Fermentation und Biokatalyse, um Produkte wie Vitamine und Enzyme herzustellen, und arbeitet an Verfahren, die weiße Biotechnologie für die Herstellung von chemischen Bausteinen aus nachwachsenden Rohstoffen wie Zucker und Pflanzenöle nutzen. Durch die Investition in das chinesische Biotechunternehmen erhofft sich der deutsche Konzern mögliche Synergien. Bota Bio möchte das Investment zur Ausweitung seiner Produktionskapazitäten nutzen

Die Gründungsmitglieder von Bota Bio hätten viel Erfahrung auf den Gebieten Biotechnologie und Chemie, aber auch in Sachen Firmengründung, lobt Markus Solibieda, Geschäftsführer der BVC. Bota Bios hoch-innovative Plattform ermögliche es, Produktentwicklungen zu beschleunigen, und trage zur nachhaltigen und wirtschaftlichen Produktion bei. Sie hat laut Solibieda das Potenzial, Fortschritte für die Zukunft der chemischen Industrie zu gestalten.

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