Fünf Jahre nach ihrer Gründung zieht die Alliance to End Plastic Waste Bilanz: Mit dem Fortschrittsbericht 2024 und der neuen Strategie 2030 stellt das Bündnis die Weichen für größere Wirkung.
Bis heute hat die Alliance to End Plastic Waste fast 240.000 Tonnen Kunststoffabfälle reduziert.
Die Alliance to End Plastic Waste hat ihren Fortschrittsbericht „Evolving for Impact“ veröffentlicht, der einen Überblick über die messbare Wirkung der Arbeit der Alliance der letzten fünf Jahre gibt und eine die Strategie zur Schaffung einer Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe vorstellt.
Die Alliance hat angekündigt, ihre Bemühungen auf groß angelegte Programme konzentrieren zu wollen – entweder in ausgewählten Regionen oder mit Schwerpunkt auf wichtige Problembereiche – um einen wirkungsvollen Systemwandel und Lösungen zur Reduzierung und zum Recycling von Kunststoffabfällen zu erreichen. Das Bereitstellen von Kapital wird der Allianz zufolge dabei immer wichtiger. Im Zuge dessen sollen innovative Finanzierungsmodelle und Partnerschaften ausgeweitet werden. Sie sollen Investitionen ermöglichen, die notwendig sind, um den Ländern zu helfen, ihre Recyclingsysteme zu verbessern.
Seit ihrer Gründung im Jahr 2019 haben die Alliance und ihre Partner nach eigenen Angaben 239.985,48 Tonnen unbehandelten Kunststoffabfall reduziert und 253.211,80 Tonnen verwertet.
„Anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Bündnisses ist unser Fokus schärfer denn je. Die Erfahrungen, die wir bei Projekten in Schwellenländern gesammelt haben, haben deutlich gemacht, was funktioniert und wohin wir als Nächstes gehen müssen“, sagte Jacob Duer, Präsident und CEO der Alliance to End Plastic Waste. „Unsere Strategie 2030 baut auf diesen Erkenntnissen auf, und wir konzentrieren uns auf das, was funktioniert, um mehr Wirkung im großen Maßstab zu erzielen.“
Der Fortschrittsbericht bietet eine Momentaufnahme der kumulativen Wirkung und des heranreifenden Portfolios der Alliance in den letzten fünf Jahren. So hätten sechs von unabhängiger Seite bestätigte Projekte, darunter die African Reclaimers Organisation in Südafrika und Recicleiros in Brasilien, nachweisbare Ergebnisse bei der Reduzierung und dem Recycling von Kunststoffabfällen gezeigt.
Seit der Gründung wurden zudem 610,89 Millionen Dollar – also rund 520 Millionen Euro – von Dritten und Investoren in Initiativen investiert, die den Auftrag der Alliance fördern. So wurde Startkapital für den Plastic Circularity Fund bereitgestellt, der von Lombard Odier Investment Managers (LOIM) verwaltet wird und inzwischen vier Portfoliounternehmen umfasst.
Im Rahmen ihres Engagements für eine gerechte Transformation hat die Alliance vermehrt Unternehmen, die von Frauen geführt werden, unterstützt und Arbeitsbedingungen für informell Beschäftigte in der Abfallwirtschaft verbessert. 2134 formelle Arbeitsplätze wurden durch Projekte der Alliance geschaffen.
Entwicklung für mehr Wirkung
Auf der Grundlage, der in den ersten fünf Jahren gesammelten Erfahrungen, will die Alliance ihre Arbeitsweise umstellen, um in Partnerschaft mit Regierungen, Entwicklungsfinanzierungsinstitutionen und zivilgesellschaftlichen Organisationen schneller und in größerem Umfang mehr Wirkung zu erzielen.
Im Rahmen der neuen Strategie plant die Alliance dazu überzugehen, gemeinsam mit einem breiten Spektrum von Partnern, einschließlich Regierungen und Finanzinstituten, größere, integrierte Programme, anstatt kleinere Projekte zu unterstützen. Diese Initiativen werden in zwei Kategorien eingeteilt: länderspezifische Initiativen, die nationale Prioritäten unterstützen, und thematische Programme, die globale Herausforderungen wie das Recycling schwer verwertbarer Kunststoffe adressieren. Ein Fokus liegt auf ausgewählten Ländern wie Indien, Indonesien und Südafrika, wo die Abfallbewirtschaftung gezielt verbessert werden soll. Zudem sollen Investitionen in effektive Lösungen durch Mischfinanzierungen und Partnerschaften mit öffentlichen und privaten Geldgebern gefördert werden.
„Durch gezielte Zusammenarbeit von Industrie, Regierungen und Kommunen auf Basis bewährter Lösungen, können wir weltweite Kunststoffverschmutzung wirksam und nachhaltig eindämmen“, sagte Tracey Campbell, Vorstandsvorsitzende der Alliance to End Plastic Waste. „Die Alliance wird auch weiterhin den Fortschritt vor Ort vorantreiben und gleichzeitig Erkenntnisse mit Partnern teilen, die bereit sind, eine kreislauforientierte, nachhaltigere Zukunft zu gestalten.“
Stand: 08.12.2025
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, dass wir verantwortungsvoll mit Ihren personenbezogenen Daten umgehen. Sofern wir personenbezogene Daten von Ihnen erheben, verarbeiten wir diese unter Beachtung der geltenden Datenschutzvorschriften. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.
Einwilligung in die Verwendung von Daten zu Werbezwecken
Ich bin damit einverstanden, dass die Vogel Communications Group GmbH & Co. KG, Max-Planckstr. 7-9, 97082 Würzburg einschließlich aller mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen (im weiteren: Vogel Communications Group) meine E-Mail-Adresse für die Zusendung von redaktionellen Newslettern nutzt. Auflistungen der jeweils zugehörigen Unternehmen können hier abgerufen werden.
Der Newsletterinhalt erstreckt sich dabei auf Produkte und Dienstleistungen aller zuvor genannten Unternehmen, darunter beispielsweise Fachzeitschriften und Fachbücher, Veranstaltungen und Messen sowie veranstaltungsbezogene Produkte und Dienstleistungen, Print- und Digital-Mediaangebote und Services wie weitere (redaktionelle) Newsletter, Gewinnspiele, Lead-Kampagnen, Marktforschung im Online- und Offline-Bereich, fachspezifische Webportale und E-Learning-Angebote. Wenn auch meine persönliche Telefonnummer erhoben wurde, darf diese für die Unterbreitung von Angeboten der vorgenannten Produkte und Dienstleistungen der vorgenannten Unternehmen und Marktforschung genutzt werden.
Meine Einwilligung umfasst zudem die Verarbeitung meiner E-Mail-Adresse und Telefonnummer für den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern wie z.B. LinkedIN, Google und Meta. Hierfür darf die Vogel Communications Group die genannten Daten gehasht an Werbepartner übermitteln, die diese Daten dann nutzen, um feststellen zu können, ob ich ebenfalls Mitglied auf den besagten Werbepartnerportalen bin. Die Vogel Communications Group nutzt diese Funktion zu Zwecken des Retargeting (Upselling, Crossselling und Kundenbindung), der Generierung von sog. Lookalike Audiences zur Neukundengewinnung und als Ausschlussgrundlage für laufende Werbekampagnen. Weitere Informationen kann ich dem Abschnitt „Datenabgleich zu Marketingzwecken“ in der Datenschutzerklärung entnehmen.
Falls ich im Internet auf Portalen der Vogel Communications Group einschließlich deren mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen geschützte Inhalte abrufe, muss ich mich mit weiteren Daten für den Zugang zu diesen Inhalten registrieren. Im Gegenzug für diesen gebührenlosen Zugang zu redaktionellen Inhalten dürfen meine Daten im Sinne dieser Einwilligung für die hier genannten Zwecke verwendet werden. Dies gilt nicht für den Datenabgleich zu Marketingzwecken.
Recht auf Widerruf
Mir ist bewusst, dass ich diese Einwilligung jederzeit für die Zukunft widerrufen kann. Durch meinen Widerruf wird die Rechtmäßigkeit der aufgrund meiner Einwilligung bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung nicht berührt. Um meinen Widerruf zu erklären, kann ich als eine Möglichkeit das unter https://contact.vogel.de abrufbare Kontaktformular nutzen. Sofern ich einzelne von mir abonnierte Newsletter nicht mehr erhalten möchte, kann ich darüber hinaus auch den am Ende eines Newsletters eingebundenen Abmeldelink anklicken. Weitere Informationen zu meinem Widerrufsrecht und dessen Ausübung sowie zu den Folgen meines Widerrufs finde ich in der Datenschutzerklärung, Abschnitt Redaktionelle Newsletter.