5. Schüttgutforum

5. Schüttgutforum unter dem Leitthema Pneumatische Förderung – Grundlagen, Anwendung, Problemlösung

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Energiekosten reduzieren

Trotz aller Vorteile – mit einem Manko leben alle pneumatischen Förderanlagen –ihr Energieverbrauch ist hoch. Rund 62 000 Druckluftsysteme in Deutschland verbrauchen jährliche 14 Milliarden Kwh, diese sollen EU-weit um rund 20 Prozent sinken. Auch die Aerzener Maschinenfabrik ist sich dieses Mankos bewusst und hat sich daher ihre Verdichter genau angeschaut. „Beim Verdichter fallen 90 Prozent der Lebenszykluskosten auf die Energie, nur 5 Prozent auf Investition und Wartung“, nannte Stephan Brand, Aerzener Maschinenfabrik, die Fakten. Der neue Delta-Hybrid, ein sogenannter Drehkolbenverdichter kombiniert die Vorteile Drehkolbengebläse (bis 1 bar) und Schraubenverdichter (bis 2,5-3 bar), die seit Jahren in der Pneumatik bewährt sind, in einer neuen Maschinentechnologie. Das Ergebnis ist eine Anlage, die beste Energieeffizienz im Nieder- und Mitteldruckbereich bis 1,5 bar verspricht und den Druck- und Einsatzbereiche (bis 15 bar-0,7 bar) erweitert. Dazu trugen ein sehr hoher Volumenstromregelbereich von 25 bis 100 Prozent, eine optimale Luftführung in der Schallhaube zur Ansaugung kalter Luft, um den Erhöhung des Verdichterwirkungsgrad zu erhöhen, ebenso dazu bei, wie ein strömungsoptimierter Eintritt oder ein Isoliermantel für die Reduktion der Abstrahlwärme und Schallemission. „Abgesehen von den Energiekosten hat dies auch deutliche Vorteile für den Anlagenbauer“, machte Brand deutlich. „Dazu zählen eine deutliche Erhöhung der Gutbeladung, die Überwindung längerer Distanzen sowie eine größere Sicherheit bei Rohrverstopfern.“ Der Delta-Hybrid ist bereits u.a. in einer Anlage der Zementindustrie im Einsatz.

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