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Die Schnittstellen-Problematik
Ein weiterer Fokus lag auf einer dem Haas-Workflow angepassten SAP-Schnittstelle. „Da wollten wir keinen 0-8-15-Standard, das musste genau zu uns passen“, sagte Eder. So wurden gemeinsam mit Aucotec Automatismen entwickelt, die den Informationsaustausch und die Wiederverwendbarkeit von Projekten sicher und nachvollziehbar machen.
„Wir hatten das ehrgeizige Ziel, den Systemwechsel innerhalb eines Jahres mit vier Business Units, drei verschiedenen Tools und sehr unterschiedlichen Arbeitsweisen zu bewältigen. Das ist gelungen!“ Zum einen habe EB die Erwartungen erfüllen können, zum anderen habe Aucotec tolle Unterstützung geleistet. „Die Lösung stand immer im Vordergrund“, so Eder.
Von Manueller Datenpflege...
Für Andreas Raml, als CIO verantwortlich für IT und Prozesse bei R. Stahl, muss Wandel sein, um auch in Zukunft erfolgreich zu bleiben. 140 Jahre Erfahrung des Unternehmens und eine im Laufe der Zeit stetig den Bedürfnissen angepasste Produktpalette belegen das.
Der heutige Weltmarktführer für Ex-Schutz-Produkte erarbeitet nicht so komplexe Großprojekte wie die anderen Vortragenden, dafür aber rund 40 000 im Jahr. „Unser Altsystem verlangte noch viel manuelle Arbeit. Es gab auch keine Kalkulationsmöglichkeit. Heute geht das automatisch.“
...zu digitalen Automatismen
R. Stahl konfiguriert jetzt bereits im Vertrieb das Produkt mit standardisierten Baugruppen. „Dabei steht nicht das Produkt selbst im Vordergrund, sondern die Funktion“, erklärt Raml. „Das konkrete Engineering beginnt erst, wenn der Auftrag da ist. Das spart Zeit und Ressourcen.“ Doch was man engineeren kann, könne man lange noch nicht fertigen, betonte der CIO. Daher sei EBs Fähigkeit sehr wichtig, Fertigungsaufträge samt Arbeitsplänen und Stücklisten automatisiert zu erstellen.
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