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„Vom Blockfließbild bis zum Klemmenplan liegt alles in EB. Das leidige „Excel-Engineering“, mit dem Daten immer wieder ex- und importiert werden, um Systembrüche zu bewältigen, ist bei uns passé.“ Schließlich betonte Hennerbichler noch, dass bei aller Komplexität der Einstieg in das Arbeiten mit EB sehr schnell funktionierte, da das Handling einfach sei und man in der Datenverwaltung keine Einschränkungen hinnehmen muss.
Eine Zentrale Datenbasis schaffen
Brüche aufgrund großer Tool- und Schnittstellenvielfalt beklagte auch der Sicherheitsleittechnik-Ausrüster für Energieerzeuger Areva – Grund genug, nach Veränderung zu streben.
Dr. Steffen Richter, Leiter Produktmanagement Instrumentation & Control in Erlangen, brachte seine Erfahrungen aus einem ersten Pilotprojekt so auf den Punkt: „Die Projektabwicklung speist sich aus einer zentralen Datenbasis. Das erste grobe Modell verfeinern nach und nach alle gemeinsam. Mit EB können wir Anforderung und Designprozess besser verbinden, also die Anforderungen an eine Anlage nachvollziehbar erhalten. Die Datenbank vergisst nichts.“
Wichtig ist den Experten auch das funktionsorientierte Vorlagen- und Konfigurations-Management, das Optimieren der Varianten- und Optionenmengen sowie ein nachvollziehbarer und sicherer Umgang mit Änderungen. „Die Adaption von EB an die Areva-Prozesse ist sehr komplex, aber das Prinzip, strukturierte Daten als Basis anstatt der früher üblichen Grafik, ist eine sehr gute Grundlage mit hoher Flexibilität“, so Richters Fazit.
Neues Effizienz-Rezept
Der Waffel- und Keks-Maschinen-Hersteller Haas Food Equipment aus der Nähe von Wien wollte die Systemlandschaft deutlich vereinheitlichen und die verschiedenen Standorte von Österreich bis Brasilien auf demselben globalen Standard arbeiten lassen.
Dass EBs Datenbankbasierung auch länderübergreifend simultanes Arbeiten am selben Projekt erlaubt, war laut dem Leiter der Abteilung CAD/CAM/CAE, Michael Eder, dabei besonders wichtig: „Für effiziente Prozesse müssen wir uns vernetzen, um gemeinsame Ressourcen zu nutzen und die Datenqualität zu erhöhen. Das muss ein CAE-System leisten können.“
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