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Thermografieexperte Daniel Auer von Testo empfiehlt zur Integration der Thermografie in die Instandhaltungsrouten eine hohe Flexibilität: „Wichtig sind Wechselobjektive für hohe Detail-Auflösung bei nahen und fernen Objekten, wechselbare Speichermedien wie SD-Karten mit Ordnerstrukturen für unterschiedliche Messorte und Messbereiche bis mindestens 300 °C für zusätzliche mechanische oder thermische Überprüfungen.“ Die Arbeit erleichtern dem Thermografen Kamera-Features wie schwenkbare Displays, die Messungen in schwer einsehbaren Winkeln erlauben, oder die Möglichkeit, ein Normalbild und das Wärmebild übereinander zu legen. Für Hochtemperaturanwendungen bieten zudem viele Hersteller von Wärmebildkameras eine entsprechende Option, die den Messbereich der Kamera ausdehnt.
Fazit: Weil sie den Prozess nicht stört, berührungslos arbeitet und schnelle Ergebnisse liefert, eignet sich die Thermografie bestens zur industriellen Instandhaltung sowie zur Überwachung von Prozessen. Doch obwohl die Methode simpel anmutet: Ungeschulte sollten tunlichst die Finger davon lassen. Um eine Inspektion richtig durchzuführen und Wärmebilder richtig zu interpretieren, braucht es schon einen Experten, der sich mit der zugrundeliegenden Physik auskennt.
* Die Autorin ist Volontärin bei PROCESS.
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