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Die Ermittlung von Potenzialen und daraus abgeleitete Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz sind ein iterativer Prozess mit den Phasen:
- Ermittlung des Ist-Zustandes,
- Grob-/Feinanalyse,
- Bewertung und Maßnahmen,
- Umsetzung und Erfolgskontrolle.
Ein installiertes Energiemonitoring überwacht die einzelnen Energieströme und erkennt eine auftretende Verschlechterung des Wirkungsgrades und damit der Energieeffizienz.
Versorgungsenergien effizient einsetzen
Versorgungsenergien effizient einzusetzen, ist in Produktionsbetrieben mit Hilfskreisläufen wie Erdgas, Dampf, Strom, Druckluft oder Kühlwasser besonders wirksam. Um die gewünschten Einsparpotenziale zu erzielen, genügt es allerdings nicht, hier ein undichtes Ventil und dort einen veralteten Regler zu ersetzen. Erst ein ganzheitlicher Ansatz – beginnend mit einer strukturierten Effizienzanalyse bei allen eingesetzten Energieformen, dem Energiemonitoring, dem Maßnahmen-Konzept und dessen Umsetzung – sorgt für Transparenz und eine nachhaltige Reduktion des Energieverbrauchs.
Endress+Hauser unterstützt Anwender in allen Phasen der Implementierung eines Energiemanagements nach DIN EN ISO 50001. Für die Energieerfassung verfügt das Unternehmen über eines der umfangreichsten Produktportfolios im Bereich der industriellen Messtechnik für Dampf, Druckluft, Wärme, Kälte und Energiebrennstoffe. Systemkomponenten mit entsprechenden Busprotokollen erlauben dem Anwender eine flexible Integration der Messwerte in übergeordnete Systeme.
Die Web-basierte und zur ISO 50001 konforme Energiemonitoring-Software eSight erlaubt die schnelle Erstellung von Energieanalysen, die regelmäßige Berichterstellung und deren Versand sowie die Verknüpfung in ERP-Systeme und ist damit das ideale Werkzeug für den Energiemanager. Auch unterstützt der Ablauf des Energiemanagements die in der NA140 vorgeschlagene Vorgehensweise zur Energieeffizienzsteigerung bei Versorgungsmedien in Hilfskreisläufen.
Auch Steuern sparen
Die strukturierte Energieeffizienzanalyse gibt zunächst einen Gesamtüberblick über den Energieeinsatz, d.h. Energiebedarf und Kosten der einzelnen Energieformen (Druckluft, Lüftung/Klima, Stromnetz, Beleuchtung, Technische Gase), erfasst aber zusätzlich auch steuerliche Entlastungsmöglichkeiten, z.B. die EEG-Umlagerückerstattung oder den Spitzenausgleich. Die Berater bewerten herstellerunabhängig sämtliche Energiearten. Auf Basis der zu erwarteten Amortisationszeit werden diese priorisiert.
Die anschließende Potenzialanalyse ermittelt und quantifiziert die konkreten Einsparpotenziale aller ausgewählten Energieformen ganzheitlich von der Erzeugung, Verteilung bis zur Nutzung unter technischen als auch wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Für die daraus abgeleiteten Maßnahmen werden herstellerneutrale Lösungskonzepte mit Kosten-, Nutzen- und Amortisationsberechnungen erstellt.
Ist das Ziel eine Zertifizierung gemäß DIN EN ISO 50001, so wird der Auftraggeber von der Ist-Aufnahme bis zur Zertifizierung durch geschulte Spezialisten begleitet. Die Umsetzung der Maßnahmen erfolgt mittels herstellerunabhängiger Lösungen auf Basis offener Standards durch erfahrene Projektingenieure.
* Der Autor ist Branchenmanager Chemie, Endress+Hauser Messtechnik GmbH+Co. KG, Weil am Rhein.
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