3D-Modellierung

Umbau leicht gemacht: Mithilfe von 3D-Laserscanning lassen sich Umbauprozesse kostensparend abwickeln

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Funktionsweise eines Laserscans

Die aufzunehmenden Bereiche wurden im Vorfeld mit einem Referenzpunktfeld versehen, das später die lage- und höhenrichtige Einpassung der Laserscans ermöglichte. Diese Referenzpunkte wurden vermessen und dauerhaft gekennzeichnet (vermarkt); dadurch stehen sie auch für spätere Scanaufnahmen oder anderen Messaufgaben zur Verfügung. Der Laserscanner tastet die Umgebung mit einem unsichtbaren Laserstrahl in hoher Geschwindigkeit ab. Dabei rotiert der Laser vertikal und horizontal und erfasst sämtliche sichtbare Objekte in einer Distanz bis zu 40 Meter um sich herum hochgenau. Innerhalb von vier Minuten baut sich ein Pixelbild der gescannten Umgebung auf, wobei jedes Pixel eine Raumkoordinate darstellt. In einer bildlichen Darstellung dieser Raumpunkte lassen sich intuitiv Messungen durchführen. Durch die Einpassung in das Referenzpunktfeld ergibt sich aus sämtlichen Einzelscans eine gemeinsame Punktwolke, die ein realistisches Abbild der Anlagen vor Ort darstellt.

Die Vorteile des gewählten Verfahrens:

  • Geschwindigkeit: die Dauer einer Scanaufnahme beträgt <4 min.
  • Auflösung: ein Laserscan ist hochauflösend (40 Millionen Messpunkte = Koordinaten).
  • Für die Grobplanung besteht die Möglichkeit, 3D-CAD-Modelle für den Vergleich mit dem Istzustand in die Punktwolke zu importieren.
  • Reproduzierbares Ergebnis durch 3D-Abbild der Realität.
  • Kollisionserkennung durch Vergleich mit bestehenden Modellen/Plänen.
  • Durch das berührungslose Messverfahren kann auch in Gefahrenbereichen gearbeitet werden.

Natürlich hat das Verfahren auch Grenzen. Eine Herausforderung sind Bereiche, die mit dem Laserscanner nicht eingesehen werden können. Diese müssen dokumentiert werden, und anschließend wird in Abstimmung mit dem Kunden entschieden, was zu tun ist.

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