HTC-Reaktor in Biokohle-Technikum des ATB (Foltan/ATB)
Bioraffinerien

Abwasser der Pyrolyse nutzbar machen

Verkohlungsprozesse wie die Hydrothermale Karbonisierung (HTC) und die Pyrolyse bieten interessante Anwendungsmöglichkeiten für zukünftige Bioraffineriekonzepte. Doch noch sind die schadstoffbelasteten Abwasser ein Problem. Forscher in Potsdam arbeiten an einer Lösung.

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Bildergalerien

Mitarbeiter von Prof. Lerchers Team im Labor des Katalyseforschungszentrums: Dr. Yue Liu, Teresa Schachtl und Daniel Melzer (v.l.n.r.). (Andreas Heddergott / TU Muenchen)
Katalysator

Zeolith-Katalysatoren ebnen den Weg für dezentrale Chemieproduktion

Immer mehr Strom wird dezentral erzeugt – durch Windräder, Wasserkraft und Solaranlagen. Da liegt es nahe, auch die Chemieproduktion zu dezentralisieren. Bisher ist dies nicht möglich, weil chemische Prozesse viel Energie benötigen. Mit einem neuen Katalysatorkonzept ist es Forscherinnen und Forschern der Technischen Universität München (TUM) jetzt gelungen, Temperatur und Energiebedarf eines wichtigen Schrittes im chemischen Prozess entscheidend zu senken. Der Trick: Die Reaktion findet auf engstem Raum, im Inneren von Zeolith-Kristallen statt.

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 (© sk_design / fotolia.com)
Lanxess in Antwerpen

Gegen den Strom: Was steckt hinter den Lanxess Investitionen in Belgien?

Wenn ein deutscher Chemiekonzern in Mitteleuropa investiert, ist das alles andere als gewöhnlich. Wer aber während der Wirtschaftskrise für dreistellige Millionenbeträge Kapazitäten in einem scheinbar übersättigten Markt ausbaut, hat etwas vor. So wie Lanxess, die seit 2004 über 300 Millionen Euro in ihren belgischen Vorzeigestandort Antwerpen gesteckt haben. Doch was steckt dahinter? Zum 50-jährigen Jubiläum der Caprolactam-Produktion an der Schelde ließen sich die Kölner ein wenig in die Karten schauen…

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