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Simon Stadtmüller, Product Owner bei Gemü, erklärt beim Workshop den Weg des Unternehmens zum Digitalen Produktpass – bereits 2015 hat CEO Gert Müller das Thema mit der internen Digitalisierung angestoßen. (Bild: Dennis Scherr)
Vom QR-Code zur Kreislaufwirtschaft

Digitaler Produktpass: So wird die bürokratische Hürde zum Wettbewerbsvorteil für KMUs

Was wäre, wenn jedes Ventil, jede Pumpe und jeder Sensor über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg eine digitale Identität besäße? Was eher nach Industrie 4.0-Fantasie klingt, wird durch die EU-Ökodesign-Verordnung (ESPR) zur gesetzlichen Pflicht. Ein Praxis-Workshop beim Hersteller von Ventil-, Mess- und Regeltechnik Gemü zeigt, dass der digitale Produktpass (DPP) weit mehr ist als nur ein virtuelles Typenschild.

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Bildergalerien

Der Digitale Produktpass liefert, was lange gefehlt hat: eine praktikable, skalierbare und intelligente Grundlage für echte Kreislaufwirtschaft. (Bild: Tung Nguyen)
Digitaler Produktpass

Digitale Transparenz: Der Schlüssel zur Kreislaufwirtschaft?

Die Idee vollständiger Produkttransparenz ist nicht neu. Schon vor Jahren waren Maschinen- und Anlagenbauer in Projekten mit den GUS-Staaten mit umfangreichen Dokumentationspflichten zum Produktlebenszyklus konfrontiert. Was früher in Papierordnern festgehalten wurde, wird nun digital, vernetzt und lebenszyklusübergreifend gedacht – und bildet die Grundlage für den Digitalen Produktpass und eine praktikable Kreislaufwirtschaft.

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