Blick auf die Chlorelektrolyse-Anlage in der Shanghaier Covestro-Produktion. (Covestro)
Exklusiv: Covestros Entwicklung in China

Werkstoff-Enabler im Land der Superlative

Löst „Made in China“ bald das deutsche Qualitätssiegel „Made in Germany“ ab? Chinas rasanter Aufstieg von der Werkbank zum Forschungsstandort und Exporteur von Spitzentechnologie beeindruckt und ängstigt zugleich. Doch das Land der Superlative bietet deutschen Konzernen riesige Chancen. Das zeigt eine PROCESS-Recherche in Shanghai beim deutschen Werkstoffproduzenten Covestro, für den China längst zur zweiten Heimat geworden ist.

Weiterlesen
Die Gewinner des Wettbewerbs: Burkhard Anders und Ina Vrancken von 3M Deutschland mit VCI-Präsident Kurt Bock (v.l.n.r.). (VCI/Darchinger)
Responsible-Care-Wettbewerb 2017

3M für Fluorpolymer-Recycling-Verfahren ausgezeichnet

Im jüngsten Responsible-Care-Wettbewerb zeichnete der Verband der Chemischen Industrie (VCI) vier beispielhafte Leistungen von Mitgliedsunternehmen aus. Den ersten Platz belegte 3M mit dem Fluorpolymer-Recycling-Verfahren. Auch Aurubis, die Grillo-Werke und Akzo Nobel konnten sich über Preise freuen. Zum dritten Mal wurde auch ein besonderes Projekt eines mittelständischen Chemieunternehmens prämiert.

Weiterlesen
Applaus für fünf Jahrzehnte Chlorproduktion: Mitarbeiter, Kunden und Partner von Covestro feiern gemeinsam mit NRW-Standortleiter Klaus Jaeger, Betriebsleiter Johann Rechner und Vorstandsmitglied Klaus Schäfer (v.l.) das Betriebsjubiläum. (Covestro)
Covestro feiert Jubiläum

50 Jahre Chlorproduktion am Chemiestandort Dormagen

Chlor ist einer der wichtigsten Grundstoffe für Covestro, denn ohne Chlor würde es keinen Kunststoff geben. Vor 50 Jahren, im Sommer 1967, ging im Chempark Dormagen die Chlorproduktion in Betrieb, um den schon damals wachsenden Bedarf zu decken. Fünf Jahrzehnte später sind die modernen Anlagen größer, sicherer und umweltfreundlicher denn je. Heute wird Chlor bei der Herstellung von rund 80 % aller Covestro-Produkte benötigt und ist auch für viele andere Unternehmen im Chemiepark ein unverzichtbarer Rohstoff.

Weiterlesen
 (©nyul/trendobjects stock.adobe.com;  [M]-Grimm PROCESS)
Katalanische Unabhängigkeitsbestrebungen

Quo vadis Chemie in Katalonien?

Sackgasse, Konflikt oder doch Dialog? Seit Wochen halten die katalanischen Unabhängigkeitsbestrebungen Europa in Atem. Die Front zwischen Separatisten und Befürwortern für den Verbleib bei Spanien, scheint verhärtet. Welche Rolle spielt die Wirtschaft? Zuschauer oder auch Akteur? Die Chemische Industrie ist die wohl wichtigste Industriesparte in der nach Unabhängigkeit strebenden Region. Am Chemiestandort Tarragona ist auch das Who is Who der deutschen Chemie vertreten. Was passiert, wenn es zum Bruch kommt?

Weiterlesen

Bildergalerien

 (© sk_design / fotolia.com)
Lanxess in Antwerpen

Gegen den Strom: Was steckt hinter den Lanxess Investitionen in Belgien?

Wenn ein deutscher Chemiekonzern in Mitteleuropa investiert, ist das alles andere als gewöhnlich. Wer aber während der Wirtschaftskrise für dreistellige Millionenbeträge Kapazitäten in einem scheinbar übersättigten Markt ausbaut, hat etwas vor. So wie Lanxess, die seit 2004 über 300 Millionen Euro in ihren belgischen Vorzeigestandort Antwerpen gesteckt haben. Doch was steckt dahinter? Zum 50-jährigen Jubiläum der Caprolactam-Produktion an der Schelde ließen sich die Kölner ein wenig in die Karten schauen…

Weiterlesen
Infraserv Höchst hat maßgeblichen Anteil an der dynamischen Entwicklung des Industrieparks Höchst, der wie kaum ein anderer Chemie- und Pharmastandort in Deutschland einen fundamentalen Wandel durchlebt hat und inzwischen für Innovation und Zukunftsfähigkeit steht. (Infraserv Höchst)
Wachstumsstrategien für die Chemie

Shift Happens! Wie die Chemie von morgen heute schon heranwächst

Die Chemieindustrie steht vor einem Dilemma: In Zeiten beinahe gesättigter Märkte und billigen Geldes scheint organisches Wachstum kaum noch möglich. Gleichzeitig erreicht der Übernahmepoker um lukrative Player ungeahnte Höhen. Hilft nur noch fressen oder gefressen werden? Auf der Perspectives 2017 diskutierten Chemiemanager und Experten über die Wachstumsrezepte von morgen. Digitalisierung, Start-up-Denken, Innovationsmanagement und neue Geschäftsmodelle – wer hat die Nase vorne?

Weiterlesen