Einer der drei SKVGD-Wasserstoffbrenner im Einsatz beim Spezialchemikalienunternehmen Nouryon in Ibbenbüren. (Saacke)
Wasserstoff

Schon heute H2-ready? Die nötige Technologie steht längst in den Startlöchern

Die Wasserstoffwende soll kommen: Mit ihrer Nationalen Wasserstoffstrategie setzt die Bundesregierung für die Energieerzeugung und -Speicherung zunehmend auf H2. Die Vorteile für viele Industrien und die Möglichkeit, das Gas ins Erdgasnetz einzuspeisen, lassen Wasserstoff zum idealen Partner der Energiewende werden, so hofft man zumindest in Berlin. Das wirft die Frage auf, wie weit die nötigen Technologien eigentlich sind...

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 (COG)
Dichtungsmaterialien

Damit dicht auch dicht bleibt

Bei der Dichtung kommt es auf den Werkstoff an: Hersteller wie C. Otto Gehrckens (COG) forschen daher unermüdlich an neuen Materialien, besonders für anspruchsvolle Anwendungen, etwa beim Einsatz aggressiver Medien oder empfindlicher Produkte. Mit dem Fluorsilikon-Kautschuk Si 771, F können Anwender jetzt den extrem großen Einsatztemperaturbereich von Silikon nutzen ohne Abstriche bei Mineralöl- und Kraftstoffbeständigkeit machen zu müssen, erklärt der Hersteller.

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Ein LKW transportiert erstmals Öl, das durch chemisches Recycling von Materialien von Südpack hergestellt wurde, ab. (Südpack)
Basischemikalien aus Abfall

Pilotanlage für chemisches Recycling gibt Kunststoffabfällen ein zweites Leben

Am 2. Februar 2021 hat erstmals ein LKW mit Öl, das durch chemisches Recycling aus Ressourcen von Südpack gewonnen wurde, die Pilotanlage von Recenso im münsterländischen Ennigerloh verlassen. Ziel der strategisch wichtigen Kooperation ist es, aus bis dato mechanisch nicht recyclingfähigen Ressourcen im industriellen Maßstab mit dem Carboliq-Verfahren Rohstoffe zu gewinnen und damit in der Verpackungsindustrie weitere Kreisläufe zu schließen.

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Bildergalerien

Am Fraunhofer IVV werden aus den Reststoffen der Agrarindustrie durch schonende Verfahren hochwertige Proteinisolate gewonnen. (Fraunhofer IVV)
Grüne Chemie

Pflanzliche Proteine statt Erdöl: Nachwachsende Rohstoffe sind reif für industrielle Anwendungen

Proteine gehören wie Cellulose, Lignin und Fette zu den nachwachsenden Rohstoffen. Ihr Potenzial für die chemische Industrie wird bisher kaum genutzt. Dies wollen Forscherteams des Fraunhofer-Instituts für Verfahrenstechnik und Verpackung IVV gemeinsam mit Partnern ändern und die vielversprechenden technofunktionellen Eigenschaften pflanzlicher Proteine für industrielle Anwendungen nutzen.

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