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Wenn dann z.B. ein 8-Zoll-Element, das normalerweise etwa 16 kg wiegt, plötzlich über 17 kg schwer ist, können größere Mengen an Ablagerungen die Ursache sein. Durch rechtzeitige Reinigung lässt sich meist wieder eine Leistungssteigerung erreichen. Im Falle von organischem oder biologischem Fouling wird das Rohr oder Rohrstück alkalisch gereinigt, während bei anorganischem Fouling im sauren Bereich Komplexbildner zum Einsatz kommen.
Die (Elemente-)Autopsie bringt es ans Licht
Ein starker Anstieg des Flusses mit einer gleichzeitigen Abnahme des Rückhalts ist immer kritisch zu bewerten, da dies in aller Regel auf eine Beschädigung der Elemente oder Dichtungen zurückzuführen ist. Ein Austausch der beschädigten Teile ist daher meistens notwendig. Eine Abnahme des Flusses kommt meistens durch Fou- ling zustande. Hierbei ist es wichtig, die Art und den Grad des Foulings festzustellen, um eine geeignete Reinigungsstrategie auszuwählen.
Falls das Bild, das man sich durch die Untersuchung der Indizien gebildet hat, für eine eindeutige Aussage noch zu diffus erscheint, kann eine Elementautopsie hilfreich sein. Diese kann an entsprechenden Instituten, wie dem IWW (Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasserforschung) in Mülheim a.d. Ruhr, durchgeführt werden, und beinhaltet neben einem Test des Elements auch eine Oberflächenanalyse. Letztendlich ist es jedoch wichtig, zu prüfen, ob die Ursache des Leistungsverlustes beseitigt werden kann, um einen stabilen Prozess zu gewährleisten.
* * Der Autor ist Leiter des Technischen Marketings für Membranen bei der Lanxess Business Unit Liquid Purification Technologies, Köln.
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