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Softwaremigration

So wird ein Migrationsprojekt zur Erfolgstory

| Autor/ Redakteur: Dipl.-Betriebsw. (FH) Evelyn Landgraf* / Anke Geipel-Kern

Vor Softwaremigrationen zittern viele Betreiber. Knapp gestrickte Zeitpläne, um Stillstandszeiten kurz zu halten, machen die Migration von Automatisierungssystemen zu einer Herausforderung für alle Beteiligten. Zur Panik ist kein Anlass. Mit guter Planung und einem Team von Fachleuten verläuft auch ein komplexes Projekt reibungslos.

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In vielen Anlagen, die rund um die Uhr arbeiten, wie dieses Zementwerk von Opterra am Standort Karsdorf, müssen Migrationen schnell und zuverlässig während geplanter Stillstandszeiten realisiert werden.
In vielen Anlagen, die rund um die Uhr arbeiten, wie dieses Zementwerk von Opterra am Standort Karsdorf, müssen Migrationen schnell und zuverlässig während geplanter Stillstandszeiten realisiert werden.
(Bild: xxx)

Abgekündigte Baugruppen müssen getauscht werden, das stellt kaum einer infrage. Nur so lassen sich auch künftig benötigte Ersatzteile beschaffen und ein zuverlässiger Anlagenbetrieb gewährleisten. Die Frage ist also nicht ob, sondern wann und wie. Denn die meisten Produktionen sollen am besten ununterbrochen laufen.

Notwendige Umbauten müssen also in geplanten Stillstandszeiten durchgeführt werden. Damit es dann schnell geht, ist vorab eine detaillierte Planung und Vorbereitung notwendig samt einer zuverlässigen Umsetzung der Umbaumaßnahmen. Das Beispiel in einem Zementwerk zeigt: Wer seine Hausaufgaben ordentlich macht, kann trotz der einen oder anderen Überraschung den vorgegebenen Zeitrahmen sogar unterschreiten. Migrationen sind also nichts, wovor man sich fürchten muss. Sie bergen sogar die Chance, vorhandene Prozesse zu optimieren und beispielsweise auch Software entsprechend anzupassen.