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Vorbeugende Instandhaltung steigert Effizienz
Neben der prozessorientierten Optimierung trägt auch die Mechanik wesentlich zur Effizienzsteigerung bestehender Anlagen bei. Während früher die Hauptaufgabe der Instandhaltung die Störfallbeseitigung war, wird heutzutage immer mehr das Prinzip der vorbeugenden Instandhaltung und darüber hinaus der zustandsorientierten Instandhaltung verfolgt. Hierdurch wird es möglich, nicht nur die Dauer von Produktionsstillständen und die damit verbundenen Produktionsverluste zu minimieren, sondern auch die Ersatzteilbevorratung den tatsächlichen Notwendigkeiten anzupassen. Die dafür notwendigen Überwachungseinrichtungen können auch an bestehenden Anlagen nachgerüstet werden.
Neben der Antriebsüberwachung durch geeignete Sensoren ist hier auch die Überwachung der Gleitringdichtungen wichtig. Speziell bei höheren Anforderungen an die Dichtungsfunktion kommen sperrflüssigkeitsgeschmierte Gleitringdichtungen zum Einsatz. Dafür muss das Sperrmedium sowie die Temperatur überwacht werden. Da somit die Notwendigkeit von Wartungsarbeiten frühzeitig erkannt wird, lässt sich der erforderliche Anlagenstillstand und der daraus resultierende Produktionsausfall auf ein Minimum reduzieren.
Return on Investment als Entscheidungshilfe
Als Entscheidungshilfe für eine mögliche Anlagenoptimierung empfiehlt es sich, die erwartete Effizienzsteigerung ins Verhältnis zum Investitionsvolumen zu setzen und mit dieser Return on Investment-Berechnung den erwarteten Amortisierungszeitraum zu bestimmen. Mit einer Quantifizierung der zu erwartenden Verbesserung kann der Rührwerkshersteller Unterstützung leisten. So hat es der Betreiber in der Hand, das Potenzial seiner Rührtechnik unter Zuhilfenahme von Spezialisten voll auszuschöpfen. Das kann für seinen Prozess einen entscheidenden Marktvorteil bringen.
* *Der Autor ist Projektleiter bei Ekato Service. Tel. +49-7622-290
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