Kunststoff-Recycling Robuste Recyclingtechnologie für eine nachhaltige Zukunft

Quelle: Pressemitteilung Carboliq 1 min Lesedauer

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Mechanisches Recycling stößt bei stark verschmutzten oder gemischten Kunststoffabfällen schnell an Grenzen. Das Unternehmen Carboliq verfolgt mit seinem thermisch-katalytischen Verfahren einen anderen Ansatz: Es wandelt selbst schwer recycelbare Materialien in hochwertige flüssige Rohstoffe um – und liefert damit einen wichtigen Baustein für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft.

Das Carboliq-Verfahren zerlegt Kunststoffe in ihre chemischen Grundbausteine und führt sie dem Produktionskreislauf erneut zu.(Bild:  Carboliq GmbH)
Das Carboliq-Verfahren zerlegt Kunststoffe in ihre chemischen Grundbausteine und führt sie dem Produktionskreislauf erneut zu.
(Bild: Carboliq GmbH)

Das Carboliq-Verfahren ist ein einstufiger, thermisch-katalytischer Prozess zur Verflüssigung fester Kohlenwasserstoffe. Es ermöglicht die Rückgewinnung hochwertiger flüssiger Rohstoffe – so genannte Circular Liquid Resources (CLR) – aus gemischten und kontaminierten Kunststoffabfällen. Damit bietet Carboliq eine echte Alternative zur thermischen Verwertung.

Bei der Verarbeitung von PA6-haltigen Kunststoffen lässt sich zusätzlich der komplexe Baustein Caprolactam isolieren und wieder zu Polyamid verarbeiten. Dies bringt Einsparungen im Herstellprozess mit sich, da das aufwändig hergestellte Monomer direkt verwendet werden kann – und trägt damit zur Schonung fossiler Ressourcen bei. „Unser Ziel ist es, die Kreislaufwirtschaft in der Kunststoffindustrie voranzutreiben und es allen Beteiligten der Wertschöpfungskette zu ermöglichen, die gesetzten Recyclingquoten und Klimaschutzziele zu erreichen“, so Dr. Harald Klein, Geschäftsführer der Carboliq.

Ein Merkmal der Carboliq-Technologie ist ihre Robustheit gegenüber unterschiedlichen Einsatzmaterialien wie sortenreine Kunststoffe beispielsweise aus der Automobil- oder Fast-Fashion-Industrie, gemischte Verpackungsabfälle oder stark verschmutzte Fraktionen.

Während des Prozesses werden Schadstoffe aus dem Material entfernt. Das Ergebnis sind Rezyklate, die höchsten Qualitätsanforderungen genügen und sich für anspruchsvolle Anwendungen eignen – da die daraus hergestellten Kunststoffe Neuwarenqualität haben, heißt es vom Unternehmen.

Auf der K-Messe in Düsseldorf am Stand D76 in Halle 6 und auf dem Gemeinschaftsstand des NRW-Wirtschaftsministeriums, stehen Expertinnen und Experten für Gespräche bereit und geben Einblicke in aktuelle Projekte, Forschungsvorhaben und die strategische Weiterentwicklung des Verfahrens. Darüber hinaus nimmt Christian Haupts, Gründer der Carboliq GmbH, am 14. Oktober um 13.15 Uhr in Halle 6, Stand C40 an einer Paneldiskussion des Circular Valleys teil, in der das chemische Recycling von unterschiedlichen Gesichtspunkten beleuchtet wird.

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