Prozessanalytik Prozessanalysentechnik für Neuanlagen bauen und implementieren

Autor / Redakteur: Dr. Thomas Schmidt / Anke Geipel-Kern

Vormontierte Analysencontainer vereinfachen bei Neuanlagen die Einrichtung von PAT-Messstellen. Die Spezialisten von Bayer Technology Services (BTS) bieten Planung, Montage und Support aus einer Hand.

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Der Bereich Prozessanalysentechnik der Bayer Technology Services richtet sich neu aus und stärkt seine Kompetenz bei Gerätebau, Montage sowie Service und Support. Im Fokus stehen vor allem Analysencontainer, die als Package Units in neu errichteten Großanlagen eingesetzt werden.

Wenn ein PAT-Projekt „bei Null“ beginnt, gilt es zunächst, die Messaufgaben zu beschreiben und analytische Konzepte umzusetzen. Eventuell sind Machbarkeitsstudien erforderlich, um geeignete Analysenmethoden zu finden. Messbereiche, Genauigkeiten, Zeitverhalten, Sicherheitsrelevanz usw. sind zu berücksichtigen – all dies in enger Abstimmung mit dem Kunden.

Danach werden Messmethoden und -bereiche sowie Datenübertragungskonzepte festgelegt. Am Ende des „Front End Loading“ sind alle Entscheidungen in PAT-Messstellenblättern und Schnittstellenplänen dokumentiert – als Basis der weiteren Planung. Die Messstellen werden in die Verfahrensfließbilder der Gesamtanlage übertragen und optimale Aufstellorte für die Analysencontainer oder Schränke im Anlagenlayout festgelegt.

Wichtig: praktische Erfahrung und ein tiefes Verständnis der betrieblichen Prozesse

Ganz wesentlich ist dann die konkrete Auswahl und Dimensionierung der Analysatoren und der PAT-Bauteile im „Detail Engineering“. Hier nehmen die Analysensysteme Gestalt an. Dabei werden z.B. Probenver- und -entsorgung sowie die Probenaufbereitung optimal an die betriebliche Situation angepasst und in Stoffflussplänen dokumentiert. Praktische Erfahrung und ein tiefes Verständnis der betrieblichen Prozesse sind hier wichtige Erfolgsfaktoren.

Danach entstehen Stücklisten, Montage- und Elektropläne sowie Software- und Bauteilspezifikationen. Parallel werden bereits erste Komponenten beschafft. Hier kommen die Werkstätten ins Spiel, damit in der Vormontage der Analysencontainer bzw. Module aus Konzepten und Plänen apparative Realität entstehen kann. Bereits „off site“ in der Werkstatt werden dann viele wichtige Funktionen im so genannten „Factory Acceptance Test“ (FAT) geprüft – ein wichtiger Beitrag zur Zeit- und Kosteneffizienz.

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