Prozessanalytik

Prozessanalysentechnik für Neuanlagen bauen und implementieren

Seite: 2/3

Anbieter zum Thema

Zudem kann diese Prüfung zur Schulung der späteren Bedienmannschaft des Kunden genutzt werden. In dem je nach deren Kenntnisstand mehrstufigen Schulungskonzept können außerdem z.B. Detailkenntnisse über einzelne Geräte vermittelt werden. BTS steht den Kunden zudem bei dem Erstellen messstellenspezifischer Instandhaltungspläne und der Planung der Ersatzteilbevorratung beratend zur Seite.

Die Vormontage von Containern bzw. Modulen im Sinne von Package Units hat sich dabei sehr bewährt. Vor Ort in der Produktionsanlage werden nur noch chemische Stoffflüsse und Energien angeschlossen sowie die elektrischen Verbindungen zum Prozessleitsystem hergestellt. Detaillierte Schnittstellenpläne und so genannte „chemische und elektrische Stecker“ am Container erleichtern dies.

Wenn das Analysensystem kalibriert, die Inbetriebnahme mit den betrieblichen Stoffströmen erfolgt ist, alle Messwerte und Signale geprüft, evtl. erforderliche Anpassungen durchgeführt und dokumentiert sind sowie die Enddokumentation vorliegt – dann erst ist das Projekt beendet. Oft wird einige Wochen nach dem Anfahren die Messtechnik einem „Fine Tuning“ unterzogen und so die Fahrweise gemeinsam mit dem Betreiber weiter optimiert und stabilisiert.

Werkstatt-Team aus Spezialisten

Waren in der Vergangenheit bei Gerätefertigung und Vormontage häufig Kontraktoren im Auftrag von BTS tätig, werden diese Aufgaben künftig „in house“ erledigt – in eigenen Werkstätten am Standort. „Speziell Analysencontainer, die weltweit in großen Neuanlagen zum Einsatz kommen, werden wir künftig vollständig selbst bauen“, erläutert Dr. Martin Gerlach, Leiter Prozessanalysentechnik bei BTS. Einer der Gründe dafür sei, dass es immer schwieriger werde, wirklich erfahrene, zuverlässige externe Zulieferer genau dann zu verpflichten, wenn sie benötigt würden.

(ID:268877)