Prozessanalytik

Prozessanalysentechnik für Neuanlagen bauen und implementieren

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Deshalb setzt Gerlach jetzt auf eine verhältnismäßig kleine, eigene Kernmannschaft von Spezialisten in eigenen Werkstätten. Diese Experten besitzen zum einen die entscheidende Erfahrung, um aus einer Detailplanung zusammen mit den Projektingenieuren ein funktionierendes Layout zu generieren, bis hin zum optimalen Design der Leitungsführung, und können zum anderen das Personal entsprechend der handwerklichen bzw. technischen Erfahrung optimal einsetzen. Diese Kernmannschaft soll zudem Aufgaben in den Bereichen Kleingerätebau, z.B. von Analysenschränken oder individuellen Messstellen, sowie Vor-Ort-Montage und Vor-Ort-Service, also z.B. Instandhaltung, übernehmen bzw. koordinieren.

Montage, Service und Support

Gerade bezüglich des Personaleinsatzes beschreitet Gerlach bei der Umsetzung dieses Konzepts ganz neue Wege. Um die vielfältigen Aufgaben bewältigen zu können, will er dem Montage- und Supportteam flexibel den Zugriff auf Handwerker und Techniker aus seinen drei Competence Centern einräumen, die für Investprojekte, Instandhaltung sowie Technology Management, d.h. fortgeschrittene Analysenmethoden wie Spektroskopie oder Chromatographie, zuständig sind. Umgekehrt werden damit organisatorisch sowohl Montage, Service und Support als Querschnittfunktionen etabliert, auf die wiederum alle Fachabteilungen Zugriff haben. „Auf diese Weise können wir unser Personal und unser spezielles Know-how effizienter einsetzen, ohne dass sich die Arbeitsinhalte für die Mitarbeiter wesentlich verändern. Da baut dann eben jemand das NIR-Spektrometer in einen Container ein, der später beim Kunden auch für dessen Instandhaltung zuständig ist. Besser kann man gar keine Synergien schaffen“, erläutert Gerlach.

Mit insgesamt fast 100 Mitarbeitern verfügt Gerlach dabei schon über ein sehr leistungsfähiges Team, das auch Großprojekte mit mehr als einem Dutzend Analysencontainern bewältigen kann und bereits bewältigt hat. Sollte diese Mannschaft aber doch an Grenzen stoßen, plant er, für bestimmte Aufgaben unter der Führung seiner Experten zeitweise auch externe Arbeitskräfte einzusetzen.

„Sollten wir längerfristig mehr Personal benötigen, als wir haben, sind auch Neueinstellungen durchaus vorstellbar“, ergänzt Gerlach.

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