Pharmastandort Deutschland Warum Pharmaunternehmen immer noch in Deutschland investieren?
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Bayer, Roche, Eli Lilly – trotz Kritik an den Bedingungen investieren deutsche und internationale Unternehmen in den heimischen Produktionsstandort. Ist Deutschland also doch besser als sein Ruf?
Pharmakonzerne, die Großinvestitionen ankündigen, können sich der maximalen medialen Aufmerksamkeit sicher sein. Wenn Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck und Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach neben den Unternehmenschefs Platz nehmen sowieso. Beide waren am 17. November erschienen, um Statements auf der Pressekonferenz zu platzieren, als Eli Lilly eine Milliardeninvestition bekannt gab. 2,3 Milliarden Euro will der Konzern in die Hand nehmen für den Bau einer neuen Hightech-Produktionsstätte in Alzey (Rheinland-Pfalz). Weitere 100 Millionen US-Dollar sollen in das Start-Up-Ökosystem der Life-Science- und Biotech-Branche Deutschlands fließen – insgesamt sollen 1000 Arbeitsplätze entstehen. Mit der geplanten Anlage in Alzey will Lilly sein weltweites Produktionsnetzwerk für injizierbare Medikamente und die dazugehörenden Injektionshilfen (Pens) ausbauen. Vor allem soll hier die neue „Abnehmspritze“ Mounjaro mit dem Wirkstoff Zepbound abgefüllt werden.
Einen Milliardenbetrag will auch der japanische Pharmakonzern Daiichi Sankyo in die Hand nehmen, um, wie Europachef Masahiro Kato sagt, eines der weltweit führenden Onkologie-Unternehmen zu werden. Das Unternehmen will den Standort Pfaffenhofen zu einem Innovationszentrum ausbauen und dort Therapien zur Behandlung von Brust-, Lungen- und Magenkrebs entwickeln sowie herstellen.
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