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Kunststoffherstellung

Neues Anwendungszentrum für Kunststoffadditive in Kaisten

| Redakteur: Alexander Stark

Anup Kothari, Leiter Performance Chemicals (4. von links), und Alberto Giovanzana, Leiter Plastic Additives EMEA (3. von links) bei BASF, mit den technischen Experten am neuen Standort.
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Anup Kothari, Leiter Performance Chemicals (4. von links), und Alberto Giovanzana, Leiter Plastic Additives EMEA (3. von links) bei BASF, mit den technischen Experten am neuen Standort. (Bild: BASF SE)

BASF hat kürzlich ein neues Anwendungszentrum für Kunststoffadditive für die Region Emea im schweizerischen Kaisten eröffnet.

Ludwigshafen – Die neue Einrichtung verfügt über einen modernen Schnecken-Extruder, Stretchfolien- und Bandanlagen sowie eine Spritzgießeinheit, die es ermöglicht, die Kunststoffherstellung und Verarbeitungstechnik zu simulieren. In der Anlage können zudem intelligente Prozessautomatisierung und Expertenwissen kombiniert werden, was die Qualität der hergestellten Kunststoffe steigern werde, so das Unternehmen.

Das neue Anwendungszentrum diene einerseits als regionale technische Servicebasis für die Polymerproduktion Masterbatch führender Unternehmen der Verarbeitungsbranche, sei aber auch das globale Kompetenzzentrum für die Automobil- sowie Film- und Tape-Industrie, gab das Unternehmen bekannt. Die Anlage ist mit Spezialgeräten ausgestattet, die kommerzielle Produktionsprozesse präzise simulieren können. Im Testlabor können Prozessstabilisierung, Lichtbeständigkeit, Langzeiteigenschaften und auch die Effektleistung der Additive professionell bewertet werden.

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Die Nutzung von Innovationseinheiten und intelligenten Laboren an einem Standort würden zu kürzeren Entwicklungszyklen führen und den Kunden dabei helfen, ihre Prozesse und Strukturen zu vereinfachen, so Alberto Giovanzana, Leiter Plastic Additives Europe, Africa and Middle East bei BASF.

In Kaisten stellt der Konzern vor allem Kunststoffadditive her, darunter Antioxidanten. Diese werden Kunststoffen und Schmierölen zugesetzt, um die Produkte vor Alterung zu schützen. Am Standort befindet sich bereits ein Entwicklungslabor zur Formgebung von Additiven. Durch die Bündelung der bestehenden anwendungstechnischen Labors mit den Funktionen Marketing und Produktmanagement an einem Standort erhofft sich das Unternehmen die Automatisierung verbessern und den Kunden schneller Ergebnisse liefern zu können.

Der BASF-Geschäftsbereich Plastic Additives betreibt weltweit fünf Laborstandorte: Das globale Kompetenzzentrum sowie das regionale technische Zentrum in Kaisten sowie die regionalen technischen Zentren in Pontecchio Marconi, Ludwigshafen, Shanghai (China) und Tarrytown (USA).

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