An der Spitze von Chemie Rheinland, Thyssenkrupp Uhde, Orlen, GUS, Pfeiffer Vacuum, Perstorp und Alzecure hat sich etwas getan. PROCESS fasst die aktuellen Personalmeldungen für Sie zusammen.
Heike Prinz ist neue Vorsitzende von Chemie Rheinland.
(Bild: Chemie Rheinland)
Die Mitgliedsunternehmen des Arbeitgeberverbandes Chemie Rheinland haben Heike Prinz auf ihrer Versammlung am 08. April 2024 in Köln als ihre neue Vorsitzende gewählt. Prinz gehört seit dem 01. September 2023 dem Vorstand von Bayer an. Sie verantwortet dort als Chief Talent Officer den Bereich Personal. Sie ist Arbeitsdirektorin des Konzerns.
Außerdem haben die Mitgliedsunternehmen Franz-Georg Heggemann (Felix Böttcher) und Dr. Patrick Giefers (Ineos) zu den stellvertretenden Vorsitzenden des Verbandes gewählt. Dem Vorstand gehören darüber hinaus an: Katja Borghaus (Lanxess), Randolf Bursian (Evonik), Dr. Thorsten Dreier (Covestro), Nils Knappe (Schmincke Künstlerfarben), Ralf Müller (Yncoris), Jaana Saarteinen-Erben (Klosterfrau), Oliver Wilhelms (Henkel).
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Heike Prinz wird zukünftig auch den Vorsitz des Landesausschusses der Chemie-Arbeitgeber NRW übernehmen und dessen Interessen im Vorstand des Bundesarbeitgeberverbandes Chemie vertreten. Der Arbeitgeberverband Chemie Rheinland vertritt die Interessen von über 250 Betrieben der chemischen Industrie mit zusammen gut 80.000 Beschäftigten. Geschäftsführer des Verbandes ist Friedrich Überacker.
Thyssenkrupp Uhde mit neuem CEO
Mit Wirkung zum 1. Mai 2024 hat Thyssenkrupp Nadja Håkansson zum neuen Chief Executive Officer von Thyssenkrupp Uhde berufen. Håkansson, war in verschiedenen Führungspositionen bei Siemens sowie Siemens Energy tätig und blickt auf mehr als 18 Jahre nationale und internationale Erfahrung in den Bereichen Supply Chain Management, Operations, Procurement und Unternehmensführung zurück. Zuletzt war sie als Senior Vice President Region Africa bei Siemens Energy für die gesamte Weiterentwicklung des Unternehmensportfolios auf dem afrikanischen Markt verantwortlich. Nadja Håkansson hat einen Masterabschluss in Wirtschaftsingenieurwesen und Management der Technischen Universität Linköping, Schweden.
Polnischer Ölkonzern Orlen bekommt neuen Chef
Warschau (dpa) – Neuer Chef des polnischen Mineralölkonzerns Orlen wird Ireneusz Fafara. Der Manager werde die Funktion mit sofortiger Wirkung übernehmen, teilte der Konzern am Mittwochabend mit. Fafara tritt die Nachfolge von Daniel Obajtek an. Dieser galt als politischer Zögling von Jaroslaw Kaczynski, der als Chef der nationalkonservativen früheren Regierungspartei PiS bis 2023 sehr viel Einfluss in Polen hatte. Nach dem Regierungswechsel im Herbst musste Obajtek Anfang des Jahres gehen.
Sein Nachfolger Fafara führte von 2010 bis 2018 die litauische Tochtergesellschaft von Orlen. Zuletzt arbeitete er als Vorsitzender des Medizinunternehmens 4Cell Therapies. Orlen betreibt in Deutschland die Tankstellenkette Star. Der polnische Konzern wird auch als Interessent gehandelt für einen Einstieg bei der PCK Raffinerie in Schwedt.
Neuer CEO bei der GUS Group
Am 1. April 2024 hat Thorsten Schlechtriem (52) die Geschäftsführung der GUS Holding übernommen. Damit trägt er als Konzern-CEO ab sofort auch die Verantwortung für alle Tochtergesellschaften der GUS Group. Neben GUS ERP sind dies GUS Schweiz, Brückner System, Dibac Software, Nexiga, Sopra System, GUS Lab, Dorner, Melos und Melos Digital Network. In seine Verantwortung als Geschäftsführer fallen vor allem die Bereiche Strategie, Produktentwicklung, Vertrieb und Operations.
Schlechtriem folgt auf den bisherigen Geschäftsführer Ekkehard Ziesche, der sich entschieden hat, das Unternehmen zu verlassen und eine neue Herausforderung an anderer Stelle anzunehmen. Ziesche hat die GUS Group in über zwei Jahrzehnten maßgeblich mitgeprägt und zur heutigen Größe und Kundenzentrierung verholfen.
Thorsten Schlechtriem wechselt von Easy Software zur GUS Group. Bei Easy hat er zuletzt als Chief Operating Officer das operative Geschäft des Unternehmens geführt. Zuvor verantwortete er über zehn Jahre lang den Vertrieb im Mittelstands- und ERP-Bereich beim Softwareanbieter Sage.
Chefin von Pfeiffer Vacuum legt Amt mit sofortiger Wirkung nieder
Aßlar (dpa/lhe) - Der Vakuumpumpenhersteller Pfeiffer Vacuum trennt sich überraschend von seiner Chefin Britta Giesen. Der Aufsichtsrat habe sich mit der Managerin einvernehmlich auf das sofortige Ende ihres Vertrages geeinigt, teilte das im SDax notierte Unternehmen am Dienstag in Aßlar mit. „Der Aufsichtsrat dankt Frau Dr. Britta Giesen für ihre für Pfeiffer Vacuum geleisteten Verdienste und ihren Einsatz“, hieß es in der Mitteilung.
Stand: 08.12.2025
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Wer auf Giesen folgen soll und ob die Suche nach einer Neubesetzung bereits begonnen hat, war zunächst unklar. Erst im März hatte der Aufsichtsrat des Unternehmens eine neue Vorstandsstruktur beschlossen und in diesem Zusammenhang ein weiteres Vorstandsmitglied berufen.
Zuletzt hatte sich der Vakuumpumpenhersteller unter der Führung von Giesen besser entwickelt als erwartet und im Herbst die Jahresziele für 2023 angehoben. So sollte ein Rekordumsatz von rund 950 Millionen Euro erzielt werden. Bei der Profitabilität ging das Management von einer operativen Marge (Ebit) von rund 12 % aus. Das Zahlenwerk für das abgeschlossene Jahr will der noch verbleibende Vorstand am 25. April präsentieren.
An der Börse sorgten die aktuellen Nachrichten nur kurz für deutlichere Kurverluste. Allerdings bestimmt neben der Geschäftsentwicklung vor allem das Engagement der Busch-Gruppe den Aktienkurs. Busch hat den Anteil an Pfeiffer in den vergangenen Jahren beständig ausgebaut und kommt auf knapp 64 %.
Bereich Tiernahrung bei Perstrop sucht neue Chef
Die Perstorp-Gruppe, eine Tochtergesellschaft der Petronas Chemicals Group Berhad (PCG), gab eine bevorstehende Führungsänderung im Geschäftsbereich Tiernahrung bekannt, die am 1. Juni wirksam wird. Der bisherige Executive Vice President Aart Mateboer wird nach einer beachtlichen Amtszeit Ende Mai in den Ruhestand treten. Daher ist der Konzern nun auf der Suche nach einer neuen Führungskraft, um die strategischen Wachstumspläne weiter voranzutreiben.
Der Tiernahrungssektors spielt für die strategischen Ziele von Perstorp und PCG eine zunehmend wichtige Rolle. Vor kurzem hat Perstorp eine ambitionierte Strategie für langfristiges Wachstum vorgestellt, die sich vor allem auf Produktentwicklung und die Differenzierung im Markt konzentriert. Ib Jensen, Präsident und CEO der Perstorp Group, unterstrich das fortgesetzte Engagement des Unternehmens für diese Wachstumsstrategie und betonte die Notwendigkeit einer starken Führungsriege, um die gesteckten Ziele zu erreichen.
Ehemalige Forschungschef von Eli Lilly und Astra Zeneca steigt bei Alzecure ein
Das Pharmaunternehmen Alzecure Pharma hat mitgeteilt, dass Professor Jan Lundberg in das Unternehmen investiert und als neues Mitglied des Verwaltungsrats vorgeschlagen wird. Lundberg verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung aus führenden Positionen in globalen Pharmaunternehmen, unter anderem als globaler Forschungsleiter bei Astra und später Astra Zeneca (1996 – 2009) und als globaler Leiter der Forschung und Entwicklung bei Eli Lilly (2010 – 2018). Er leitete die Entwicklung von mehr als 200 Arzneimittelkandidaten, darunter Alzheimer und Schmerz, mit 30 zugelassenen Produkten in verschiedenen Therapiegebieten. Bevor er zu Astra kam, war Dr. Lundberg Professor für Pharmakologie am Karolinska-Institut in Schweden, wo er auch promoviert hat. Außerdem studierte er vier Jahre lang Medizin an der Universität Göteborg, und seine Forschungsarbeiten führten zu über 500 Veröffentlichungen in wissenschaftlichen Fachzeitschriften mit Peer-Review.
Dr. Lundberg ist außerdem Ehrendoktor der Fakultät für Pharmakologie der Universität Uppsala, Schweden, und hat sowohl den Fernström- als auch den Jahre-Preis erhalten. Im Laufe der Jahre war er auch in mehreren internationalen Behördenausschüssen tätig. Er ist derzeit Vorstandsmitglied in verschiedenen Pharma- und Biotechnologieunternehmen. Seine umfassende Erfahrung in Forschung und Entwicklung mit einem starken Interesse an Erkrankungen des zentralen Nervensystems wird für Alzecure von großem Nutzen sein.