Hubsäulentechnik Neue Hubsäulentechnik bewältigt mühelos Höhenunterschiede im Pharmabereich
Was nicht passt, wird passend gemacht. Gemäß diesem Motto entwickelte AZO eine neue Hubsäulentechnik für schwere Lasten, die bei der Einwaage unterschiedliche Niveaus überwindet und alle Pharmakriterien erfüllt. Selbstverständlich kommt dabei auch die Modultechnik zum Einsatz.
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Modultechnik und AZO, das ist mittlerweile schon fast ein Synonym, und die Zeiten, in denen die beiden Geschäftsbereichsleiter von AZO Vital, Willi Weidmann (Technik) und Peter Watzal (Vertrieb), Überzeugungsarbeit für deren Einsatz leisten mussten, sind lange vorbei. Doch die Vorteile erklären die beiden immer noch gerne: „Der modulare Aufbau pharmazeutischer Anlagen verschafft Flexibilität und vereinfacht Transport, Produktion und Reinigung.“
Doch Module haben sowohl für die Pharmabranche als auch den Apparatebauer noch einen weiteren Vorteil, beide können sich nämlich immer wieder neu erfinden und für neue Anwendungsgebiete neue Lösungen kreieren. Denn in kaum einer Branche ist die Zahl der Individuallösungen so hoch, wie in der pharmazeutischen Produktion.
Auch der jüngste Streich der Spezialisten aus Osterburken war zunächst auf eine spezielle Kundenanforderung hin entwickelt und deshalb als Einzellösung angelegt. Aber mittlerweile steht die Neuentwicklung Pate für ein ganzes Produktprogramm, das demnächst auf der Achema zu besichtigen sein wird. Die neue Hubsäulentechnik schafft Lasten von einem Stockwerk zum anderen und ermöglicht eine exakte, millimetergenaue Positionierung – ideal geeignet also für den nachträglichen Einbau in vorhandene Produktionsgebäude oder für schwierige Produktionsbedingungen in Neubauten.
Einbau im Bestand
Inzwischen ist die neue Hubsäule als Teil einer neuen Anlage bei einem Hersteller von Brausetabletten eingebaut und hat den Praxistest bestanden, obwohl das Vorhaben für die Mannschaft um Technikleiter Weidmann alles andere als ein Routineauftrag war. „Die gesamte Anlage musste bei laufender Produktion in ein bestehendes Gebäude installiert werden“, erzählt er. Eine Situation also, die wie geschaffen ist für die flexible Modultechnik. Heute besteht die gesamte Anlage aus drei funktionsfähigen Modulen, die fertig montiert, installiert, einschließlich Kabel und Pressluftversorgung mit integrierten Absaugungen und Energieleitungen, vor Ort gebracht werden mussten und – so lautete die Vorgabe – beim Einbau auf den Zentimeter genau in das Gebäude eingepasst werden mussten. „Ziel vor Ort war Plug & Play“, erklärt Weidmann. Das gelang, indem die Techniker u.a. die Medienversorgung weitgehend in die Profile integrierten.
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