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Mit „Marketing 2.0“ neue Kunden gewinnen

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Nichtwerbliche Meinungen und Empfehlungen dienen der Orientierung

3) Nutze „Word-of-mouth-Marketing“. Im Zuge wachsender Werbeinformationen und sinkender Glaubwürdigkeit von Werbeeinflüssen orientieren sich die Nutzer zunehmend an nichtwerblichen Meinungen und Empfehlungen.

Beim viralen Marketing (auch Word-of-mouth-Marketing, Buzz Marketing oder Guerilla-Marketing genannt) geht es darum, eine positive Mundpropaganda für ein Unternehmen und dessen Leistungen auszulösen und diese zu steuern. Hierfür werden gezielt Botschaften über ein kostenfreies, leicht zu kopierendes oder zu übertragendes Medium zuverlässig und zeitlich unabhängig verbreitet. Der Inhalt wird dabei häufig multimedial und für den digitalen Einsatz aufbereitet.

Anders als bei einer One-to-Many-Übertragung (Mas-senkommunikation) findet diese Kommunikation auf Basis des Many-to-Many-Prinzips statt, bei dem das Unternehmen die Kommunikation unter den Konsu-menten anstößt. Eine erfolgreiche Viralkampagne führt zu überproportionalem Wachstum an Neuinteressenten und -kunden.

4) Öffne Deine Kommunikation! Genieße den Austausch mit Kunden: Marketingmanager scheuen sich meist, Kunden und Interessenten Einblicke in ihre Arbeitsweise oder Produkt- und Kommunikationspolitik zu gewähren. Sie betrachten eine solche Offenheit oft als Eingriff in ihre Autonomie und Infragestellung ihrer Profession. Hinzu kommt eine große Unsicherheit bezüglich dieser Form der Kommunikation. Ungeachtet dessen müssen die Marketingmanager ein Verständnis für das demokratisierte Nutzerverhalten entwickeln. Denn die Kommunikation der Unternehmen muss sich von einem angebotsorientierten one-way-traffic zum einem interaktiven two-way-traffic entwickeln.

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