125 Jahre Rhein Chemie

Mit leistungsfähigen Additiven zum Erfolg – Lanxess-Tochter feiert

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So arbeiten die Schmierstoff-Spezialisten derzeit mit Hochdruck an einem neuen Additivpaket für Hydraulikflüssigkeiten, das den neuesten Richtlinien des Europäischen Eco-Labels gerecht wird. „Wir haben schon sehr früh großen Wert darauf gelegt, unseren Kunden Produkte an die Hand zu geben, die in Europa die strengen Anforderungen nationaler Umweltzeichen erfüllen“, sagt Dr. Anno Borkowsky. „Das ist bei uns bis heute ein zentraler Punkt unserer Entwicklung.“

Seit 2004 Lanxess-Tochter

„Heute“ bedeutet: Als Lanxess-Tochter. Denn seit 2004 gehört die Rhein Chemie – nach mehr als drei Jahrzehnten unter dem Dach der Bayer AG – zu dem Kölner Spezialchemiekonzern. Bereits zu Bayer-Zeiten konnte die Rhein Chemie ihren Anspruch als global aktiver, führender Anbieter von Hochleistungs-Additiven für die Gummi-, Kunststoff- und Schmierstoff-Branche festigen.

Unter der neuen Konzernmutter hat sich diese positive Entwicklung noch stärker fortgesetzt: Im Jubiläumsjahr verfügt das Unternehmen über Produktionsstätten und Technische Kompetenzzentren in Deutschland, Belgien, China, Japan, den USA, Argentinien, Brasilien, Russland und Indien; moderne Anlagen stellen – Lanxess-typisch – höchste Produktqualität sicher. Auch bestehende Produktionsstätten werden weiterentwickelt: Derzeit wird der Standort Brasilien um eine neue Rhenogran-Produktion ergänzt.

Vor wenigen Jahren nahm die Rhein Chemie sogar eine ganz neue Produktgruppe ins Portfolio, die seither durch starkes Wachstum überzeugt: Bladder. „Auch sie helfen, bessere und Energie-sparende Reifen zu produzieren“, so Borkowsky. Bei Bladdern – auch Heizmembranen genannt – handelt es sich um Gummi-Membranen, die den entstehenden Reifen während der Vulkanisation an die Innenwand der Form pressen.

Gute Bladder führen zu besonders gleichmäßigen Reifen – die sich durch niedrigere Rollwiderstands- und Abriebwerte auszeichnen. Dank neuer, vorbeschichteter Bladder von Rhein Chemie kann die Reifenindustrie obendrein auf die weit verbreiteten, zusätzlichen Trennmittel im Produktionsprozess verzichten.

Know-how für eine gute Zukunft

„Der Beitrag zur Nachhaltigkeit, der mir persönlich am meisten am Herzen liegt, ist jedoch unser Chemistry Lab ‚Kautschuk und Gummi’, mit dem wir jungen Menschen aus der Umgebung die Möglichkeit geben, sich im Chemie-Unterricht – und bei einem Besuch in unseren Laboratorien – eingehend mit dem Werkstoff Gummi und seinen Chancen auseinander zu setzen“, so Borkowsky.

Das Bildungsangebot orientiert sich eng am Bildungsplan für Baden-Württemberg und wird zum 125-jährigen Jubiläum noch einmal erweitert. Das Projekt hat jetzt schon Erfolg: „Schüler sagen uns, dass sie dadurch erst verstanden haben, warum man mit Hochleistungs-Reifen Energie sparen kann. Der Jugend gehört die Zukunft, und zu einer guten Zukunft gehört nun einmal solides Wissen.“

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