125 Jahre Rhein Chemie

Mit leistungsfähigen Additiven zum Erfolg – Lanxess-Tochter feiert

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Durch Know-how bekannt geworden

Auch Victor Kaufmann selbst behielt diesen Aspekt in den kommenden Jahren weiter im Auge. „Als in den Boomjahren der Gummibranche die Abfallberge wuchsen und die Ingenieure zugleich immer mehr Gummi benötigten, begann der Kautschuktechnik-Pionier, Regenerate aus Altreifen zur Herstellung technischer Gummiwaren wie Dichtungen, Schläuche, Transportbänder und Karkassen herzustellen“, so Borkowsky.

Kaufmann starb 1933 im Alter von 62 Jahren, kurz nachdem er mit Gleichgesinnten die heute noch bedeutende Deutsche Kautschuk-Gesellschaft (DKG) gegründet hatte. Aber das von ihm mitgeprägte Unternehmen erlebte weiterhin eine stürmische Entwicklung; die Umbenennung von „Dubois & Kaufmann“ in „Rhein Chemie GmbH“ erfolgte gar erst 1941.

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Mitte der 1930er Jahre nimmt das Unternehmen Verarbeitungswirkstoffe für die Kautschuk-Industrie ins Programm, 1953 wird in Mannheim das erste Anwendungstechnische Laboratorium eingerichtet. Borkowsky: „Das war ein Novum in der Branche: Die hier gewonnenen Erkenntnisse wurden über detaillierte technische Berichte verbreitet und von den Kautschuk-Verarbeitern gerne angenommen. Durch diese Expertise ist Rhein Chemie bekannt geworden. Auch heute noch sehen uns unsere Kunden als erste Adresse in Sachen Gummi-Anwendungstechnik. Wir haben Erfolg, weil wir innovativ sind.“

Produktpalette wird stetig ausgebaut und optimiert

Ihr Kautschuk-Knowhow und ihre innovativen Produkte machen die Rhein Chemie bald über die deutschen Landesgrenzen hinaus bekannt; 1956 ist das Unternehmen bereits in elf europäischen Ländern aktiv. Neben dem Schwerpunkt auf innovative, kundenspezifische Lösungen behält auch der Nachhaltigkeits-Aspekt seine Bedeutung für die Firma.

Ein Beispiel: 1957 entwickeln die Chemiker des Unternehmens, das mittlerweile auch Zusätze für Schmierstoffe herstellt, ein Hochdruck-Additiv, das zur Formulierung von Metallbearbeitungs-Flüssigkeiten eingesetzt wird. Der sogenannte helle Schwefelträger, unter dem Produktnamen RC 1422 eingeführt, wird aus Rapsester, also wie Faktis letztlich aus Rapsöl produziert. RC 1422 wird zum Ausgangspunkt einer stark wachsenden Gruppe von hochspezialisierten Additiven für Industrieschmierstoffe. In den Folgejahren hat sich Rhein Chemie in einigen Segmenten dieses Markts einen Platz unter den Technologieführern der Branche erobern können.

Die Schmierstoff-Experten der Rhein Chemie setzen auf nachhaltige Produkte. Lesen Sie weiter auf der nächsten Seite.

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