125 Jahre Rhein Chemie

Mit leistungsfähigen Additiven zum Erfolg – Lanxess-Tochter feiert

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1971 kommen die ersten Produkte der heute renommierten Rhenogran-Familie auf den Markt; die in einer Polymermatrix vordispergierten Kautschuk-Additive lassen sich endlich staubfrei und besonders homogen in die Gummimischung einarbeiten. Über die kommenden Jahrzehnte entwickelt Rhein Chemie auch diese vielversprechende Produktfamilie stetig weiter; aktuell umfasst sie über 100 Produkte, die optimal auf die verschiedensten Einsatzbereiche zugeschnitten sind.

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Die Rhenogran-Produkte der heutigen Generation sind der Haupt-Umsatzträger des Unternehmens. Sie mindern unter anderem den Energieverbrauch bei der Herstellung von Gummimischungen und helfen, hochwertigere und damit langlebigere Gummiartikel zu fertigen.

Jüngster Neuzugang der nach wie vor wachsenden Palette innovativer polymergebundener Additive wird Rhenogran CNT sein, das die vielversprechenden Kohlenstoff-Nanotubes in bewährt einfacher Weise handhabbar macht. Die Markteinführung ist noch für 2014 geplant.

Nachhaltigkeit immer im Fokus

Im Kunststoff-Sektor entwickelte die Rhein Chemie Anfang der 1970er Jahre die ersten Hydrolyseschutzmittel für Polyurethane – Markenname Stabaxol. Auch dieses Produkt wurde seither stetig weiter optimiert. Inzwischen schützt das in flüssiger und fester Form oder als Masterbatch erhältliche Additiv eine ganze Reihe technisch wichtiger Polymere vor frühzeitiger hydrolysebedingter Alterung, neben PUR auch TPE, TPU, PET, PA und EVA.

Damit erhöht Stabaxol die Lebensdauer Hydrolyse anfälliger Kunststoffe besonders in anspruchsvollen Anwendungen, etwa in Federelementen aus zelligem Polyurethan für Automobile oder in Siebgeweben aus PET-Monofilamenten, die in der Papierherstellung zum Einsatz kommen. Hier wie in vielen anderen Einsatzgebieten hilft Stabaxol nicht nur, Ressourcen zu sparen, sondern auch die Wirtschaftlichkeit der Produktion zu steigern, zum Beispiel durch Verlängerung von Wartungsintervallen.

In den vergangenen Jahrzehnten hat sich Stabaxol zum wichtigsten Produkt der Rhein Chemie für die Kunststoff-Branche entwickelt. Mit BioAdimide hat die Lanxess-Tochter aktuell sogar eine Produktlinie für den Hydrolyseschutz von Biopolymeren im Angebot.

Die Schmierstoff-Experten der Rhein Chemie setzen ebenfalls immer wieder auf nachhaltige Produkte: Mit der Entwicklung von Komplettformulierungen von Schmierstoffadditiven auf Basis nachwachsender Rohstoffe – bereits in den 1990er Jahren. Spezielle Additive der Additin-Reihe aus dem aktuellen Produktprogramm sind besonders auf die Formulierung von Bioschmierstoffen ausgelegt.

„Der Jugend gehört die Zukunft, und zu einer guten Zukunft gehört nun einmal solides Wissen.“ Was Rhein Chemie für die Ausbildung tut, erfahren Sie auf der nächsten Seite.

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