Building Information Modeling

Mit BIM mehr Infos aus dem 3D-Modell holen

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Die Cloud als Datensammler

Im hier dargestellten Beispiel werden die Daten an die Builders Mind Cloud übertragen. Die Cloud sammelt die Daten, bereitet sie auf und stellt die aufbereiteten Daten per APIs anderen Programmen zur Verfügung. Durch diese Systematik können Unternehmen mit den ihnen bekannten Anwendungen weiterarbeiten. Der Einarbeitungsaufwand ist gering.

Der theoretisch mögliche Funktionsumfang hängt nicht von der Builders Mind Cloud ab, sondern von der im Unternehmen eingesetzten Software. Diese Systematik kann Cloud-typisch mit den Unternehmen und den Möglichkeiten der eingesetzten Software wachsen.

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Die Abbildung 2 zeigt diese Systematik. Als Datenquellen dienen die Daten des P-Bus der SPS, BIM-Bauwerksdaten sowie weitere Sensordaten. Die Daten werden an der Erzeugerseite von speziell angepasster Middleware aufbereitet, ggf. anonymisiert und dann verschlüsselt an die Cloud übertragen. Die Cloud kann dann, durch Schnittstellen, Anfragen anderer berechtigter Programme beantworten und Daten miteinander kombinieren, Schlüsse ziehen oder zurückspielen. Die Vorteile dieser Systematik sind:

  • Eine hohe Skalierbarkeit der Cloud in Echtzeit;
  • Externe Programme kommunizieren niemals direkt mit der Anlage oder den eigentlichen Anlagenteilen. Die Anlage wird hierdurch geschützt. Es gibt eine Stelle, die für die Sicherheit der Datenübertragung und deren Pflege verantwortlich ist.
  • Das System wächst mit den aktuellen Softwarestandards, Programmen, Wissen und Möglichkeiten des einsetzenden Unternehmens mit.
  • Daten können in einen mehrstufigen Prozess gefiltert und anonymisiert werden.

Verschiedenste Datenquellen laufen in der Builders Mind Cloud zusammen und können hier neu kombiniert werden. Hierdurch entstehen neue Möglichkeiten. Beispiel: Ein Geoinformationssystem-Modell (GIS-Modell) erhält seine Daten um Energieflüsse in Stadtteilen darzustellen aus Anlagenmodellen oder direkt aus der TGA-Anlagentechnik. Hierfür müssen: Daten ggf. anonymisiert und aggregiert, teilweise Protokolle in andere „übersetzt“, alle wichtigen Anlagenkomponenten über einen ganzen Stadtteil abgefragt und entsprechend aufbereitet werden. Dieses Beispiel ist exemplarisch zu verstehen, es zeigt jedoch deutlich, welche Dimensionen die vorgestellte Systematik annehmen kann.

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