Anlagenerweiterung Lanxess baut Kresol-Produktion in Leverkusen weiter aus
Erneute Großinvestition am Standort Leverkusen: Die stolze Summe von 20 Millionen Euro nimmt Lanxess in die Hand und baut dort seine Kresol-Produktion weiter aus. Rund 20 Prozent zusätzliche Kapazität dieses hochwertigen Zwischenprodukts sollen bereits Mitte 2013 für den weltweiten Markt zur Verfügung stehen, so der Spezialchemie-Konzern.
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Leverkusen – „Die Investition von rund 20 Millionen Euro in diese Anlagenerweiterung ist ein erneutes klares Bekenntnis von Lanxess zum Standort Deutschland beziehungsweise Nordrhein-Westfalen“, erklärt Werner Breuers, Vorstandsmitglied von Lanxess. „Wir erwarten bei Kresolen ein nachhaltiges Marktwachstum und haben unsere langfristige Planung darauf ausgerichtet.“ Kresole werden unter anderem bevorzugt für die Herstellung von Vitamin E, Harzen und Flammschutzmitteln sowie im Bereich der Agrochemikalien eingesetzt.
Der Ausbau ist Bestandteil einer langfristig angelegten Anlagen-Strategie des Geschäftsbereichs. „Um unsere Weltmarktposition auch in Zukunft erfolgreich halten zu können, ist auch künftig eine stetige Steigerung der Produktivität notwendig. Deshalb beabsichtigen wir, in naher Zukunft auch die Kapazitäten anderer hochwertiger Zwischenprodukte zu erhöhen“, teilt Hubert Fink, Leiter des Geschäftsbereichs Advanced Industrial Intermediates, mit. „So können wir das Wachstum unserer Kunden begleiten und deren Wunsch nach Liefersicherheit noch besser entsprechen."
Das Unternehmen hatte bereits in einem ersten Ausbauschritt, der 2010 abgeschlossen wurde, rund 35 Millionen Euro in den Aromatenverbund investiert und die Kapazitäten um bis zu 60 Prozent erhöht.
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